Datenschutz nicht mehr für Arbeitslose

Datenschutz nicht mehr für Arbeitslose

Ohne mächtige Lobby im Rücken ist man mitunter in Deutschland der einen oder anderen Grausamkeit ausgesetzt. Wohl keine andere Gruppe weiß das besser als die Arbeitslosen. Nach dem sie mit dem unlängst beschlossenen Sparpaket die größte Last beim Abbau der Staatsverschuldung zu tragen haben, werden ihre Grundrechte weiter beschnitten.

Neustes Opfer ist der Datenschutz. Ab Herbst will die Bundesagentur für Arbeit Briefe von Arbeitslosen von Postmitarbeitern einscannen lassen. Begründet wird dies damit, dass sich so schneller, effizienter und wirtschaftlicher arbeiten ließe.

Das Briefe und Akten sich in elektronischer Form besser verwalten lassen, wird bestritten. Merkwürdig und unklar ist aber, warum das Scannen der Dokumente nicht von Mitarbeitern der Agentur erledigt wird, sondern von einem externen Dienstleister erfolgen soll.

Es mag sein, dass die Post bei der Auslieferung von Dokumenten dem so genannten Brief- und Postgeheimnis unterliegt. Auch soll wohl das Unternehmen bereits millionenfach für Banken, Versicherungen und auch Behörden sensible Dokumente eingescannt haben. Trotzdem wäre es blauäugig zu glauben, der Missbrauch der Daten wäre ausgeschlossen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren