Verteidigung der Finanzen

Verteidigung der Finanzen

Für die Bürger in Uniform gibt es derzeit keine gute Nachrichten. Nicht nur tote Kameraden in Afghanistan und ein Bundespräsident, der über seine eigene Äußerung im Amt gefallen ist – jetzt ist es sogar der Verteidigunsminister selber, der den Soldaten aufs ärgste zusetzt.

Um 100.000 Mann soll abgerüstet werden. In Zeiten leerer Kassen müssen auch die Truppen Opfer bringen. Gleichzeitig kusiert das Gerücht, dass die Wehrpflicht ausgesetzt werden soll.

Das Vaterland wird wohl trotz dieser Sparmaßnahmen niemanden hilflos ausgeliefert sein. Anders wird es jedoch wohl in den Alten und Pflegeheimen so wie anderen Einrichtungen aussehen, wo derzeit Zivildienstleistenden als billige Arbeitskräfte missbraucht werden.

Ohne Wehrdienst kein Zivildienst. Das dürfte das Fundament der sozialen Dienste ins Wanken bringen. Fällt auf diese Weise die Heimatfront, wird Opa Jederman wohl künftig lange darauf warten, dass ihn jemand beim anziehen hilft.

One Reply to “Verteidigung der Finanzen”

  1. Wird dadurch wirklich gespart? Berufssoldaten geben sich nicht mit dem Sold eines Wehrpflichtigen zufrieden – auf Dauer ist das vielleicht teurer, als die jetzige Lösung.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren