19. Mai
2010

Die Möwe

von tboley um 09:31 Uhr

Leere Stuhlreihen in der Dunkelheit. Abgesagte Eintrittskarte wehen über den Vorplatz. An einer Hausecke wird ein Fahrrad wieder aufgeschlossen.

Mehrfach schweift der Blick in der Stille ins Leere. Aufgewühlt kann das wache Herz nicht schlafen. Tinte fließt aufs Papier.

Die Möwe bleibt aus. Kein Schuss fällt. Ohnmächtig verharrt der Applaus im Nichts. Was folgt, sind bange Tage des Wartens.

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Schweigen im Walde zu „Die Möwe”
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