Umtausch ausgeschlossen

Umtausch ausgeschlossen

Nicht wenige Parteifunktionäre verwechseln Politik mit Eintöpfen und glauben, dass bestimmte Dinge durch mehrfaches Aufwärmen besser würden.

Es ist bedauerlich, dass der Bundesbürger als Wähler weniger Rechte hat wie ihm in seiner Rolle als Verbraucher zugestanden werden. Während ihm im Konsumalltag das Fernabsatgesetz schütz, fehlt so was bei der Stimmabgabe völlig.

Für Vieles wird ihm ein 14-tägiges Umtauschrecht eingeräumt. Dagegen gilt für die von den Parteien aufgestellten Kandidaten das Gleiche wie für reduzierte Ware: vom Umtausch ausgeschlossen.

Wer später feststellt, dass er sich verwählt hat, muss damit vier Jahre leben. Dabei ist ein Kreuz auf dem Stimmzettel schneller gemacht als ein Kreditvertrag abgeschlossen ist. In Bezug auf die Schulden kann man bei letzterem zumindest abschätzen, was auf einen zukommt, während eine falsch abgegeben Stimme viel teurer als erwartet werden kann.

One Reply to “Umtausch ausgeschlossen”

  1. Das wäre mal was. Rückrufrecht für die Stimme. Aber lieber wäre mir ein Art griechisches Scherbengericht, bei dem man einmal im Jahr wenigstens ein oder zwei wirklich unpopuläre Leute für 10 Jahre verbannen kann.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren