Strammstehen für Kraftfutter

Strammstehen für Kraftfutter

Es gebe eine einfache Möglichkeit, mit der die SPD in Nordrhein-Westfalen ihre Chancen bei der bevorstehenden Wahl verbessern könnte. Eine Möglichkeit, mit der sie sich von der Treue ihrer eigenen Mitglieder überzeugen könnte.

Natürlich hat die Sache einen Haken, denn es würde gegen das Wahlgeheimnis verstoßen, wenn jedes Parteimitglied mit seinem Handy ein Foto von seinem angekreuzten Wahlzettel machen sollte, um dieses dann an das Büro von Hannelore Kraft zu schicken.

Niemand würde an dieser Stelle so ungeschickt sein und behaupten, dass eine solche Idee zu jemanden passen würde. Ebenso wären auch Anspielungen geschmacklos, selbst wenn der Name von Kohls erster Ehefrau Hannelore war und seine Initialen HK sind.

Ein gewisses Maß an Machtbewusstein gehört sicher zum Job – Moment, mein Telefon klingelt gerade.

Glück gehabt, war nur meine Mutter. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, die Wahl und das Wahlgeheimnis. Darüber bin ich sehr froh, denn ansonsten würde mich der 9. Mai in Verlegenheit bringen. Wie das mit anderen Freiheiten aussieht, werde ich in Kürze wissen – oder auch nicht.bIn der Zwischenzeit beiß ich mir dann weiter auf die Zunge.

One Reply to “Strammstehen für Kraftfutter”

  1. Hmmm ein Foto vom Wahlzettel, keine schlechte Idee, das dann auf ein T-Shirt gedruckt und bei der nächsten Demo gegen irgendwas muss das dann getragen werden. Uiii vielleicht würden sich dann einige Wähler doch mal überlegen welches Programm sie wirklich wählen wollen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren