Gesichtslos der Daten beraubt

Gesichtslos der Daten beraubt

Die Süddeutsche Zeitung bringt auf ihrer Titelseite diesmal eine Nachricht, die keine „News” ist. Tatsächlich ist es schon länger bekannt, dass Facebook wie die Mafia ist: man kann nicht aussteigen.

Die eigenen Daten lassen sich nicht vollständig löschen. Wobei, und das stand in der SZ leider nicht, unklar ist, was überhaupt noch persönliche Daten bei Facebook sind. Durch die Zustimmung zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen tritt man eine Vielzahl an (Urheber-) Rechten an die Firma ab.

Auf den Punkt gebracht heißt es auch nicht Facebook und Datenschutz sondern „Facebook oder Datenschutz”. Wer Facebook und andere, angeblich soziale Netzwerke nutzt, der ist eigentlich selber Schuld.

3 Replies to “Gesichtslos der Daten beraubt”

  1. Menschen, welche in Social Communities aktiv sind (und viele persönliche Daten angeben) tun dies ja genau aus dem Grund, dass andere diese Informationen erfahren sollen. Jeder kann ja (jedenfalls meistens) entscheiden, welche Informationen er in Social Communities angeben will.

    Der Marketingnutzen der Social Communties ist nicht zu unterschätzen. Viele Unternehmen haben die Leistung des Social Marketings erkannt und nutzen dieses effektiv!

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren