Träumende Briefe

Träumende Briefe

In der Vergangenheit war es häufig so, dass mir im Schlaf Dinge durch den Kopf gingen, die mich tagsüber intensiv beschäftigt haben. Träumend wurde so alles verdaut. Manchmal wachte ich dann morgens nicht nur erholt auf, sondern hatte in einigen Fällen sogar beinahe eine Lösung für das Problem.

In nicht ganz so idealen Fällen war es einfach nur zusammenhangloses Zeug, was ich geträumt hatte. Ehrlich gesagt überwiegen in der Regel diese Fälle. Beim aufwachen ist dann auch die Erinnerung daran verschwunden.

Heute Nacht war es etwas anderes. Zum einen, weil ich mich noch genau an den Traum erinnern kann und zum anderen deshalb, weil er nichts mit dem zu tun hat, was mich derzeit beschäftigt. Im Traum ging es um einen Brief, den DER CHEF und ich bekommen hatten.

Ein Brief von Biosupermarkt, in dem wir jeden Samstag einkaufen. Darin schreibt die Leiterin des Marktes, dass sie künftig nicht mehr für den Markt arbeiten werde. Gleichzeitig wäre es auch nicht sicher, ob der Markt überhaupt weiter bestehen bleiben würde.

Sehr eigenartig, dieser Traum. Statt sich bisher in Traum mit dem Tag auseinander zu setzten, wird mich wohl jetzt tagsüber der Traum beschäftigen. Am kommenden Samstag dann werde ich beide Ohren offen halten.

One Reply to “Träumende Briefe”

  1. Es müssen schon intensive Träume sein, wenn sie vom Unterbewusstsein ins Bewusstsein wandern und einen dann in Erinnerung bleiben. Es ist schon interessant, wie das Gehirn Eindrücke verarbeitet. Im übrigen habe ich immer ein Notizbuch am Bett liegen, weil mir die besten Einfälle Nachts kommen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren