Schweinegrippe zum nachdenken

Schweinegrippe zum nachdenken

In einer Woche geht sie los, die große Massenimpfung gegen die Schweinegrippe. Jedenfalls ist das der Plan der Bundesregierung. Es scheint allerdings so, als ob sich in der Bevölkerung etwas breit macht, was mit „Impfmüdigkeit” nur unzureichend beschrieben werden kann. Tatsächlich ist es wohl eher eine Art gesunde Skepsis in Bezug auf die Impfung.

Es ist nicht nur immer noch umstritten, ob die Impfung sinnvoll ist oder nicht – von der mit düsteren Farben an die Wand gemalten Pandemie sind wir weit entfernt. Hinzu gekommen ist der Verdacht, dass eine Zweiklassenmedizin betrieben wird. Für die Mitglieder der Bundesregierung, höhere Beamte und Bundeswehrsoldaten gibt es ein anderes Präparat mit weniger Nebenwirkung. Der einfache Bürger bekommt einen Impfstoff mit einem Wirkstoffverstärker (der auch Quecksilber enthält), der notwendig ist, weil in dem Impfstoff nur eine sehr geringe Zahl an Viren zur immunisierung vorhanden ist.

Im anderen Impfstoff gibt es dagegen keinen Wirkungsverstärker und eine höher Dosis der Antigene. Der verträglichere Wirkstoff steht allerdings nicht in großen Mengen zur Verfügung, da die Bundesregierung erst sehr spät damit angefangen hat, Vorbereitungen zu treffen und Impfstoff zu ordern. Ausbaden darf das jetzt die Bevölkerung, der ein wenig erprobtes und mit mehr Risiken und Nebenwirkungen verbundener Impfstoff zugemutet wird.

3 Replies to “Schweinegrippe zum nachdenken”

  1. hmm, von ‚Impfmüdigkeit‘ kann ich persönlich nicht sprechen; ich habe mich noch nie gegen irgendeine Form der Grippe impfen lassen (Pocken, Gelbfieber und Malaria-Prophylaxe… okay, DAS habe ich hinter mir) – und die ‚Neue Grippe‘ ist für mich auch kein Argument damit zu brechen.
    Zudem finde ich es sehr komisch, dass hier von der ’neuen Grippe‘ gesprochen wird, anstatt dem H1N1-Stamm den in der Literatur gebräuchlichen Namen zu geben: Spanische Grippe (ja der alte Killer! ;)) !
    In meinen kleinen Augen ist dieser Grippe-Hype nur ein Weg der Pharma-Industrie Geld ins Rektum zu pusten (oder eine billige Ausrede, die Kassenbeiträge zu erhöhen!).

    Bevor ich auch nur einen Gedanken an eine Impfung verschwende will ich – nennt mich zynisch! – erstmal ’ne Pandemie sehen!

    Was ist denn aus der ach-so-schlimmen Vogelgrippe geworden? Nüscht!
    Interessant ist nur: WO waren die schlimmsten Fälle? Auf Rügen! (Nein, jetzt kommt kein OSSI-Bashing!)
    Was ist sonst noch auf Rügen? – Das Friedrich-Löffler-Institut für Tierseuchenforschung!
    Man darf davon ausgehen, dass die Weißkittel (bin selber einer!) eine nette Bibliothek aller möglichen Erreger dort haben… und so vermute ich mal, dass da ein Kittel unsauber gearbeitet hat – aber: eine *so große* Pandemie wie angedroht war das mit Sicherheit niemals!

    MfG
    jbj

  2. Ich habe mich auch noch nie gegen Grippe impfen lassen und halte diesen ganzen Hype für völligen Schwachsinn. Den Politfritzen sollten sie das Zeug Pandemrix sofort ins Hirn pumpen, vielleicht kommen die dann wieder zur Besinnung ;-)

  3. so oder so werde ich mich nicht impfen lassen. Ich finde das ist nur Panikmacher. 1-Nach der Wirtschaftskrise die Pharmaindustrie braucht Geld. 2- Wir sind so Schützlos! Wer hilft uns? Klar, dann kommt die Regierung .So ist es

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren