Schweinegrippe zum nachdenken

In einer Woche geht sie los, die große Massenimpfung gegen die Schweinegrippe. Jedenfalls ist das der Plan der Bundesregierung. Es scheint allerdings so, als ob sich in der Bevölkerung etwas breit macht, was mit „Impfmüdigkeit” nur unzureichend beschrieben werden kann. Tatsächlich ist es wohl eher eine Art gesunde Skepsis in Bezug auf die Impfung.

Es ist nicht nur immer noch umstritten, ob die Impfung sinnvoll ist oder nicht – von der mit düsteren Farben an die Wand gemalten Pandemie sind wir weit entfernt. Hinzu gekommen ist der Verdacht, dass eine Zweiklassenmedizin betrieben wird. Für die Mitglieder der Bundesregierung, höhere Beamte und Bundeswehrsoldaten gibt es ein anderes Präparat mit weniger Nebenwirkung. Der einfache Bürger bekommt einen Impfstoff mit einem Wirkstoffverstärker (der auch Quecksilber enthält), der notwendig ist, weil in dem Impfstoff nur eine sehr geringe Zahl an Viren zur immunisierung vorhanden ist.

Im anderen Impfstoff gibt es dagegen keinen Wirkungsverstärker und eine höher Dosis der Antigene. Der verträglichere Wirkstoff steht allerdings nicht in großen Mengen zur Verfügung, da die Bundesregierung erst sehr spät damit angefangen hat, Vorbereitungen zu treffen und Impfstoff zu ordern. Ausbaden darf das jetzt die Bevölkerung, der ein wenig erprobtes und mit mehr Risiken und Nebenwirkungen verbundener Impfstoff zugemutet wird.

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