Zapfenstreich für Rentnerfahrer

Nach der Amokfahrt eines Rentners in Menden, die am Wochenende in einem Schützenfest endete, macht sich Ratlosigkeit und Entsetzen breit. Durch das sich über Deutschland ausdehnende, durch ein Sommerloch verursachte, Nachrichtentief kommt es aber vereinzelt zu konstruktiven bis dubiosen Vorschlägen.

Vom ADAC (Anononymer deutscher Amokfahrer Club) wurde daher sofort der Vorschlag abgelehnt, für Rentner eine Gesundheitsprüfung einzuführen. Schließlich würden, so ein Verbandssprecher, insbesondere ältere Menschen am Steuer durch ihre defensive Fahrweise auffallen. So gesehen war das, was beim Schützenumzug passiert ist, wohl Notwehr.

Einen völlig anderen, erfolgversprechenden Vorschlag macht dagegen die Bundesbank, der in der palamentarischen Sommerpause die Regierungsverantwortung übertragen wurde. Sie will zunächst das Renteneintrittsalter erst auf 69, dann auf 89 Jahre erhöhen. So würden die Senioren von der Straße geholt. Zudem wäre es besser, wenn ein 72-jähriger Dachdecker vom Dach stürzt statt in eine Menschenmenge zu fahren.

Entrüstet äußerte sich jedoch Nobert Blüm: „Die Rentner sind sicher!” Bundeswirtschaftsminister Gutenberg geht davon aus, dass es sich bei dem Tatfahrzeug in Menden um einen Opel handelt. Der Fahrer hätte wohl versucht, sich seine Abwrackprämie zu erschleichen.

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