Zapfenstreich für Rentnerfahrer

Zapfenstreich für Rentnerfahrer

Nach der Amokfahrt eines Rentners in Menden, die am Wochenende in einem Schützenfest endete, macht sich Ratlosigkeit und Entsetzen breit. Durch das sich über Deutschland ausdehnende, durch ein Sommerloch verursachte, Nachrichtentief kommt es aber vereinzelt zu konstruktiven bis dubiosen Vorschlägen.

Vom ADAC (Anononymer deutscher Amokfahrer Club) wurde daher sofort der Vorschlag abgelehnt, für Rentner eine Gesundheitsprüfung einzuführen. Schließlich würden, so ein Verbandssprecher, insbesondere ältere Menschen am Steuer durch ihre defensive Fahrweise auffallen. So gesehen war das, was beim Schützenumzug passiert ist, wohl Notwehr.

Einen völlig anderen, erfolgversprechenden Vorschlag macht dagegen die Bundesbank, der in der palamentarischen Sommerpause die Regierungsverantwortung übertragen wurde. Sie will zunächst das Renteneintrittsalter erst auf 69, dann auf 89 Jahre erhöhen. So würden die Senioren von der Straße geholt. Zudem wäre es besser, wenn ein 72-jähriger Dachdecker vom Dach stürzt statt in eine Menschenmenge zu fahren.

Entrüstet äußerte sich jedoch Nobert Blüm: „Die Rentner sind sicher!” Bundeswirtschaftsminister Gutenberg geht davon aus, dass es sich bei dem Tatfahrzeug in Menden um einen Opel handelt. Der Fahrer hätte wohl versucht, sich seine Abwrackprämie zu erschleichen.

3 Replies to “Zapfenstreich für Rentnerfahrer”

  1. Und nun der Wetterbericht: Gegen Mitte des Sommers ist mit zunehmendem Unsinn in der politischen Großwetterlage zu rechnen. In Einzelfällen kann der Qualitätsgehalt und die Sinnwahrscheinlichkeit unter 1% fallen. Bitte bleiben Sie im Freibad und lassen sie ihren Fernseher bis Ende August ausgeschalten.

  2. Die geschätzte Zahl von Leuten über 65 liegt mittlerweile bestimmt bei ebenfalls 65% in Deutschland. Wenn man denen allen ihren Führerschein entzieht, man würden wir damit die Umwelt schonen und es gäbe einen riesigen Aufschwung für Bus und Bahn. ;)

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren