Neue Armut

Nach dem erschütternden Geständnis der Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz, sie müsste monatlich mit 600 Euro auskommen und hätte keine Rücklagen für die Rente, haben sich heute morgen zahlreiche Mitarbeiter von Arcandor spontan dazu entschlossen, der künftigen Hartz IV Empfängerin unter die Arme zu greifen.

Aussagen wie die, dass sie bereits jetzt beim Discounter einkaufen und beim Italiener um die Ecke Pizza essen müsse, treiben zahlreichen Menschen in Deutschland die Tränen in die Augen. Noch ist aber unklar, ob Kleiderspenden für die Unternehmerin bei ihrer Villa in der Schweiz, an ihrem Wohnsitz in der fränkischen Stadt Heresbruck abgeben oder an ihre Adresse in Fürth geschickt werden sollen.

Für den Vormittag sind Solidaritätskundgebungen vor Karstadt-Fialien geplant. Mit einer Unterschriftenaktion soll der Bundestag zum einlenken bewegt werden, damit Frau Schickedanz zumindest ein Schonvermögen von 27 Millionen bleibt, so dass sie auch künftig nicht dazu gezwungen wird, sich von Hundefutter aus der Dose zu ernähren und ihren Pfefferminzteebeutel nicht fünfmal wiederbenutzen muss.

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