Sommergrippe

Sommergrippe

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen soll zunehmend überaltern, wie es in der Presse heißt. Mangels Nachwuchs muss wohl in Kürze das Pensionsalter angehoben werden. Parallel dazu werden allerdings die Straftäter immer älter.

Angesichts ihres Renteneinkommens und heraufbeschworener Kürzungsszenarien bleibt vielen nichts anderes über, als ihr Einkommen mit Banküberfällen aufzubessern. Nicht gut zu Fuss, werden wohl in Kürze die ersten Bankräuber mit Rollator zu sehen seien, die von Rollstühlen mit Blaulicht verfolgt werden.

Wie wichtig eine Verstärkung der Belegschaften wäre, zeigt ein ab Samstag in NRW geltendes Verbot für die luftgestützten Brandsätze, den so genannten Hinmelfahrtskommandolaternen. Die neue Rechtslage scheint sinnvoll zu sein, aber ohne Beamte, die das Recht durchsetzen und dem gefärlichen Spiel mit dem Leben der Mitbürger Einhalt gebieten, ist es eher hilflose Kosmetik.

Wobei das wiederrum ein Stichwort für ein weiteres wichtiges Thema ist: die Sommergrippe. Nachdem in anderen Ländern schon längst ausreichende Mengen an Impfstoff geordert wurde, setzt sich hierzulande erst langsam die Erkenntnis durch, dass man auch mal was bestellen könnte. Vielleicht steckt dahinter die Hoffnung, auf dem Weg der natürlichen Selektion das Problem mit der ansteigenden Anzahl an Straftaten in den Griff zu bekommen.

Für alle überforderten Polizisten gibt es aber noch eine gute Nachricht aus dem Gesundheitsministerium. Demnach werden die Deutschen immer dicker. Einen übergewichtigen jugendlichen Strafräter wird wohl auch noch ein Polizeibeamten mit Atrose mühelos verfolgen und festnehmen können.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren