Eines von beiden

Eines von beiden

DER CHEF und ich sind ja schon länger in der Zivilisation angekommen. Wir haben dem entsprechend fließend heißes Wasser und einen Internetzugang über WLAN – zumindest teilweise.

Als Bewohner im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses ist das mit dem heißen Wasser bei uns auch so eine Sache. Entweder dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis wir lauwarmes Wasser haben oder aber man wird beim duschen überbrüht und hat dann Ähnlichkeit mir einer Tomate, deren Haut sich nach so einer Behandlung abziehen lässt.

Mit dem WLAN ist es ähnlich. Es läuft entweder stabil, oder aber es bricht alle 15 Minuten zusammen. Wobei es allen Anschein nicht das WLAN selber ist, sondern der Internetzugang über den Speedport W700v. Die Verbindung zu ihm per WLAN ist stabil, angeblich hat er auch Zugang zum Internet, aber es lassen sich minutenlang keine Seiten im Browser aufrufen oder E-Mails empfangen.

Im Büro haben wir zwar keine Dusche mit heißem Wasser (genau genommen haben wir gar keine Dusche), aber dort läuft das Internet stabil. Somit fällt mein Rechner als Fehlerquelle, auch wenn es mich wundert angesichts anderer Probleme mit dem Gerät, weg.

Seit Samstag haben wir in der Wohnung fast durchgehend heißes Wasser, dafür bricht das Internet noch häufiger als sonst weg. Für mich ein weiterer Beleg, das beide Dinge offensichtlich zusammenhängen.

Schwer wäre es für mich, wenn ich mich zwischen einer heißen Dusche und einem Internetzugang entscheiden müsste. Eigentlich hätte ich ja gerne beides.

One Reply to “Eines von beiden”

  1. Befinden sich zwischen dem Router und Euch zufällig Rigipswände und Wasserleitungen?

    WLAN arbeitet auf 2,4 Ghz, also Microwelle und was Microwellen mit Wasser machen, wissen wir ja alle. Da bleibt auch in den Rigipswänden, die die positive Eigenschaft haben, Luftfeuchte aus der Raumluft zu speichern und auch wieder freizusetzen viel Sendeenergie in Wärme umgewandelt hängen.

    Allerdings kann auch die Telefonlitze, an der der Router hängt schrott sein.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren