Absteiger der Woche

Absteiger der Woche

Nun ist es also vollbracht. Die Bundesversammlung hat sich entschieden und Horst Köhler erneut zum Bundespräsidenten gemacht. Herzlichen Glückwunsch schon mal an dieser Stelle! Zwar liegen derzeit noch nicht die Spielergebnisse aus der Bundesliga vollständig vor, aber es dürfte sicher sein, dass Arminia ebenso wie Gesine Schwan zu den Absteigern der Woche gehört.

Aber zweite Klasse ist nicht ganz so schlimm, die kenne ich persönlich ja vom ICE. Da sind dann die Sitze etwas zerschlissen, der Service schlechter (oder nicht vorhanden), aber man kommt trotzdem ans Ziel. Gut, für Frau Schwan wird das jetzt nicht unbedingt ein Trost sein, denn sie kommt nicht nur im zweiten Versuch, also verspätet, ins Ziel, sondern gar nicht.

Frau Schwan kann aber wohl kaum von einem unfairen Spiel sprechen. Wenn Sie gefoult wurde, dann allenfalls von sich selber. Die Stoßrichtung ihrer politischen Aussagen jedenfalls waren mehr als fraglich. Allerdings muss man ihr eins zu Gute halte. Sie hat knapp verloren. Von Arminia wird man das wohl nicht sagen können, denn allein das Ergebnis letzte Woche gegen Dortmund war mit 0:6 nicht knapp, sondern entsetzlich.

Stichwort entsetzlich. So ungefähr sind die Statements von Frau Merkel, Herrn Westerwelle und diesem komischen Seehofer – der gesagt hat, dass dies ein klares Signal, für das, was sie vorhaben: schwarz-gelb.

Was zum Schluss festzuhalten bleibt, und wahrscheinlich, wie Frau Merkel sagen würde „eine eigene Dynamik hat” ist die Tatsache, dass viele der Wahlmänner heute bei der Abgabe der stimme Gas gegeben haben, um anschließend in aller Ruhe die Spiele der Bundesliga zu sehen. Köhler, klar wichtig, aber ob ein Verein absteigt oder nicht, hat doch eine ganz andere Bedeutung.

2 Replies to “Absteiger der Woche”

  1. Naja, bei dem Quatsch, den momentan sowohl, die SPD als auch FDP und CSU verbreiten, bin ich fast versucht mal wieder GrünGrün zu wählen. Wenn man die Sonderlocke CDU/CSU mal kappen könnte, wäre ja Schwarz/Grün sogar noch tragfähig.

    Nach der Kollision mit dem Stand der lokalen SPD Vertreter kann ich jedoch nur eines mit Gewissheit sagen: Diesmal wähle ich nicht rot, sorry. Euer Programm und Eure Ideen sind verstaubter als der Dachboden von Pippi Langstrumpf. Eine Erneuerung nach der Schröderschen pleite hat nicht stattgefunden, weder programmatisch, noch personell. Und der Popans, den Frau Schwan veranstaltet hat, setzt dem ganzen noch die Krone auf.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren