Nicht fürs Leben lernen

Nicht fürs Leben lernen

Schlicht unglaublich ist die Meldung auf der Titelseite der Neuen Westfälischen von heute Morgen. Es soll in Nordrhein-Westfalen 5.600 so genannte ortsfeste Schießstände geben – viele davon auf dem Gelände von Schulen.

Wer immer dafür in der Vergangenheit verantwortlich war, kann nicht mehr ganz bei Trost gewesen sein. Angesichts der aktuellen Diskussionen um Verbote und Kontrollen wäre das wohl der Punkt, wo zu aller erst angesetzt werden sollte.

Angeblich gibt es keine Zusammenhänge zwischen den Schießständen und Amokläufen in Schulen. Vor allem aber, so ist von Sportschützen aus Minden zu hören, können sich Kinder, die schießen, besser konzentrieren und erzielen bessere Noten – vermutlich, weil die Lehrer Angst vor dem bewaffneten Nachwuchs haben.

Der Begriff ABC-Schützen bekommt auf jeden Fall eine ganz neue Bedeutung.

2 Replies to “Nicht fürs Leben lernen”

  1. Da kann man mal sehen, welchen Einfluss diese Waffenlobby hat. Die Schulen haben doch, angesichts knapper Kassen, bestimmt ein paar neue Computer o.ä. erhalten. Einfach unverständlich.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren