Abschied von Office

Abschied von Office

Seit gestern ist es nun „amtlich”. Ich habe mich von Office 2008 komplett verabschiedet und es von meinem Rechner deinstalliert. Ausschlaggebend war zum Schluss die Einsicht, dass es wirklich überflüssig ist.

Dateien, die ich hin in wieder von Kunden bekomme, lassen sich auch genauso gut in OpenOffice oder Pages öffnen. Für den theoretischen Fall, wo dies nicht möglich sein sollte, gibt es immer noch jemanden im Büro, den ich darum bitten kann, die Datei zu konvertieren.

Für eigene Texte brauche ich Word im Prinzip nicht. Die überwiegende Anzahl von privaten Texten entsteht im Blog-Kontext. Größere Dokumentationen schreibe ich seit dem letzten Jahr in LaTeX, was mir viel graue Haare erspart hat.

Für Office gab es eigentlich nur noch zwei Gründe. Briefe, so dachte ich, kann man mal eben damit schreiben. Dafür wäre, so nahm ich an, LaTeX wie das schießen von Kanonen auf Spatzen. Gestern bin ich dann über die Klasse für Briefe in LaTeX gestolpert. Nicht nur das Handling ist enorm einfach, sondern vor allem auch das Ergebnis überzeugt und schlägt jeden mit Word geschriebenen Briefe um Längen.

Der zweite Grund für das Klammern an Office war die Seuche PowerPoint. Hin und wieder gibt es, zum Beispiel für Barcamps, die Notwendigkeit einer Präsentation. Hier musste ich mir eingestehen, dass ich dafür noch PowerPoint, anstatt Keynote verwendet habe. Kein Grund also, Office 2008 nicht zu deinstallieren.

Allerdings werde ich Keynote immer noch nicht verwenden, denn für Präsentationen gibt es die hervorragende Klasse „Beamer” für LaTeX. Auch deren Ausgabe hat mich gestern restlos überzeugt.

Und, weine ich Office 2008 eine Träne nach? Nicht mal eine!

2 Replies to “Abschied von Office”

  1. Für einfache Texte des Durchschnittsusers sollte Word wohl ausreichen. Die Unzulänglichkeiten, u.a. der Seitennummerierung im Querformat, offenbarten sich dann bei einer 200-seitigen Publikation.

    OpenOffice hat mich aber auch nicht restlos überzeugen können. Insbesondere für Publikationen scheint LaTeX ideal zu sein.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren