Opels Rache

Opels Rache

In Bochum soll es neuerdings einen Mann vor dem Hauptbahnhof geben, der Reisende als vaterlandslose Gesellen beschimpft, weil sie mit dem Zug gefahren sind und nicht mit einem Auto. Laut Auskunft der Polizei handelt es sich beim ihm um Gerhardt M., ehemaliger leitender Angestellter bei Opel.

Da sich Herr M. vor dem Bahnhof aufstellen würde und auch bisher niemanden tätlich angegriffen habe, lässt man ihn bisher noch gewähren. Erstaunlich sei, so ein Mitarbeiter der Bahn, dass Herr M. bereits schon früh morgens seinen Posten beziehe und bis zum letzten Zug aushalten würde.

Versorgt werde er in der ganzen Zeit von Opel-Mitarbeiter, die sich mit ihm solidarisiert haben. Ein besonders pfiffiger fliegender Händler verkauft in unmittelbarer Nähe mittlerweile schwarze Fahnen mit einem weißen Opel-Logo. Die ersten Exemplare wurden bereits vor der Küste Somalias gesehen, wenn auch in einem ganz anderen Zusammenhang.

One Reply to “Opels Rache”

  1. Hahaha, grandios. Aber Vorsicht, nicht dass der Schäuble seine Bewilligung für den Einsatz der Bundeswehr „im Inneren“ bekommt. So ne Fregatte vor einem Bahnhof sieht sicherlich seltsam aus. :)

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren