Glückauf!

Glückauf!

Gerade unter den Genossen in Nordrhein-Westfalen hört man oft „Glückauf!” – bisher hielt ich das ja immer als Floskel, die irgendwas mit der Geschichte der Partei und der Nähe zum Bergbau zu tun hat. Seit heute weiss ich, dass dieser Ausspruch eine ganz andere Bedeutung hat. Glückauf sagt man dann, wenn man so tief gesunken ist, dass es nur noch nach oben gehen kann. Mit 23,5 Prozent der Stimmen hat die SPD in Hessen unbestreitbar einen historischen Tiefpunkt erreicht. Da hat Andrea Ypsilanti ganze Arbeit geleistet! Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht an einen Wahlsieg der SPD in Hessen geglaubt. Das Koch, der wieder ganz oben auf schwimmt und große Reden im Fernsehen schwingt, war absehbar. Gewünscht hätte ich mir aber schon ein Ergebnis für die Genossen über 25 Prozent. Das Ergebnis, so wie es jetzt ist, beschämt. Ypsilanti ist als Vorsitzende der SPD in Hessen zurückgetreten. Das mag manch einer als konsequent bezeichnen. Es ist aber nicht konsequent von ihr, sondern zu spät, viel zu spät.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren