Gleichnis vom verlorenen Stern

Gleichnis vom verlorenen Stern

Ein Restaurant hatte einen Koch. Einen so guten Koch, dass das Restaurant eines Tages mit drei Sternen ausgezeichnet wurde. Die Kunde von dem Restaurant verbreitetet sich im ganzen Land und immer mehr Menschen kamen, um dort zu speisen. Der Koch war aber mit dem, was er verdiente, nicht zufrieden. Und so sprach er eines Tages: Gebt mir den Teil, der mir zusteht. Und er verkaufte seinen Anteil am Restaurant für viel, sehr viel Geld.

Er nahm das Geld und zog in ein fernes Land. Fortan wurde er nie wieder gesehen. Die Menschen aber, die im Restaurant gegessen hatten, wundert sich. Der neue Koch war längst nicht so gut wie der alte. So also wurde das Essen immer schlechter, die Gäste blieben aus. So geschah es, dass das Restaurant die Sterne verlor. Erst einen, dann zwei und am Ende den letzten. Mit dem Schwinden der Sterne war der Niedergang besiedelt. Niemand wusste mehr, warum das Restaurant einmal für so viel Geld verkauft wurde. Und es setzte sich die Erkenntnis durch, das ein Restaurant nur so gut ist wie sein Koch.

5 Replies to “Gleichnis vom verlorenen Stern”

  1. ..und die moral von der geschicht: der fisch stinkt immer vom kopf. das dürfte aber nicht nur in einem restaurant der fall sein.. klar das drumherum muss passen, aber letztenendes kommts immer auf einige wenig leute an ob der laden läuft oder nicht. zb was nützt mir die schönste zahnarztpraxis mit den nettesten zahnarzthelferinnen, wenn der arzt selber ein klemptner ohne jegliches feingefühl ist??

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren