Schon GEZahlt?

Das neue Jahr fängt mit einem Possenspiel an. Die GEZ plant, auf das iPhone künftig Rundfunkgebühren zu erheben. Wäre es nicht so makaber, ließe sich die Vermutungen anstellen, ob einer der Verantwortlichen über Weihnachten auch im Skiurlaub war.

Mit der Argumentation, welche die GEZ immer wieder ihre Gebühren begründet, sollte ich mal Kindergeld beantragen. Ich habe zwar keine Kinder, aber das Gerät dafür ist schliesslich vorhanden.

Aber mal im Ernst. Natürlich kommt man schnell ins Grübeln, ob die GEZ-Gebühren noch zeitgemäß sind. Man kann auch durchaus legitim darüber nachdenken, ohne eine Qualitätsdebatte vom Zaun zu brechen. Das im öffentlich-rechtlichen Programm auch was läuft, was nicht dem eigenen Geschmack entspricht, ist nun mal der Preis, den man in einer Solidargemeinschaft zahlt – da sind die Sendeanstalten den Krankenkassen ähnlich. Genau so aber, wie es immer wieder Reformen im Gesundheitswesen bedarf, ist aber eine Reform der Rundfunk- und Fernsehgebühren unumgänglich.

Statt einer GEZ-Gebühr sollte es eine allgemeine Kultursteuer geben. Unabhängig von den konkreten Details würde dies vor allem eins überflüssig machen: die GEZ. Das eingesparte Feld für diesen Verwaltungsapparat dürfte wohl die Geldhunger von ARD und ZDF für die nächsten Jahre stillen

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