Schon GEZahlt?

Schon GEZahlt?

Das neue Jahr fängt mit einem Possenspiel an. Die GEZ plant, auf das iPhone künftig Rundfunkgebühren zu erheben. Wäre es nicht so makaber, ließe sich die Vermutungen anstellen, ob einer der Verantwortlichen über Weihnachten auch im Skiurlaub war.

Mit der Argumentation, welche die GEZ immer wieder ihre Gebühren begründet, sollte ich mal Kindergeld beantragen. Ich habe zwar keine Kinder, aber das Gerät dafür ist schliesslich vorhanden.

Aber mal im Ernst. Natürlich kommt man schnell ins Grübeln, ob die GEZ-Gebühren noch zeitgemäß sind. Man kann auch durchaus legitim darüber nachdenken, ohne eine Qualitätsdebatte vom Zaun zu brechen. Das im öffentlich-rechtlichen Programm auch was läuft, was nicht dem eigenen Geschmack entspricht, ist nun mal der Preis, den man in einer Solidargemeinschaft zahlt – da sind die Sendeanstalten den Krankenkassen ähnlich. Genau so aber, wie es immer wieder Reformen im Gesundheitswesen bedarf, ist aber eine Reform der Rundfunk- und Fernsehgebühren unumgänglich.

Statt einer GEZ-Gebühr sollte es eine allgemeine Kultursteuer geben. Unabhängig von den konkreten Details würde dies vor allem eins überflüssig machen: die GEZ. Das eingesparte Feld für diesen Verwaltungsapparat dürfte wohl die Geldhunger von ARD und ZDF für die nächsten Jahre stillen

4 Replies to “Schon GEZahlt?”

  1. Das kann man wirklich kaum noch glauben…
    Kann es sein, dass es zu viele gebührenbefreite Personen gibt, sodass jetzt das Augenmerk sogar auf solche Punkte gelegt wird??
    Es ist kaum zu glauben, dass diese Personen, die vermutlich sowieso schon Fernsehgebühren, Radiogebühren, etc. zahlen, auch noch für ihr iPhone Geld bezahlen müssen…
    Wie kann das überhaupt überprüft werden?

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren