Wundersame Wege

Wundersame Wege

Als Nicht-Autobesitzer und Bahnfahrer habe ich ja weder den Automarkt noch die Zweitverwertung im Blick. Auch wäre ich wohl nie in der Lage, ohne Hilfsmittel den Wert eines Gebrauchtwagens einzuschätzen. Was mich trotz allem aber wundert sind Menschen, die über zehn Stunden mit dem Auto nach Deutschland fahren, um sich dort einen gebrauchten Zweitwagen zu kaufen.

Es liegt wohl, so war zu erfahren, daran, dass die Straßen in Polen noch so schlecht sind, dass dort gebrauchte Autos auch tatsächlich ziemlich gebraucht aussehen. Zudem sollen sie auch noch teurer als in Deutschland sein. Sehr verwunderlich, das Ganze. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht weiß, wie es drüben mit der Bahn aussieht, wobei ich Schlimmes befürchte. Wobei, wenn ich so in Ruhe darüber nachdenke: nach dem Börsengang unserer Bahn wird es wohl auch nicht lange dauern, bis hier der Bahnverkehr vor die Hunde geht.

Ziehen wir aber an dieser Stelle mal lieber einen Schlußstrich, denn der Börsengang der Deutschen Bahn hat nichts mit Polen und Autos zu tun – oder vielleicht doch?

2 Replies to “Wundersame Wege”

  1. Bulgarische Bekannte von mir haben sich sogar ins Flugzeug nach Deutschland gesetzt um einen gebrauchten Golf zu kaufen. Warum konnten Sie mir nicht so genau erklären. Das könnte daran liegen das mein Bulgarisch nicht so toll ist.

  2. Sollten Autos in Polen wirklich teurer sein? Könnte aber stimmen, da ich zwar schon viele Tabakwaren kaufen sehen habe, aber noch nie nen Auto das sie mitbrachten.

    Ahja, vielleicht sprechen uns ja bald die Kontrollöre der Bahn auf Polnisch oder in anderen Sprachen an. Natürlich nur, damit hier die Löhne steigen. ;)

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren