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Seit der Einführung von Hartz IV wird kontovers darüber diskutiert. Was den einen als ausreichend erschien, hielten andere für zu wenig. Die Sicherung des Existenzminimums sei mit dem Regelsatz nicht möglich, so die Kritiker. Von einem Leben in Würde könne nicht gesprochen werden. Selbst aber die Befürworter von Hartz IV sind aber nicht auf die Idee des Wirtschaftsforschers Friedrich Thießen gekommen. Der hat noch mal genau nachgerechnet und kommt zu dem Schluß: 132 Euro monatlich ist ein passabler Betrag. Welch enormes Spaarpotential steckt doch noch in Hartz IV! Wobei es wohl das Beste wäre, den Anfang damit zu machen, such künftig solche menschenverachtenden Studien zu sparen. Herr Thießen sollte statt dessen mal versuchen, neun Monate selber so zu leben, wie er es in seiner Studie vorschlägt. Vielleicht führt das ja zu tieferer Einsicht – billiger als die vorfestellte Studie ist es auf jeden Fall.

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