Das Pendel

Das Pendel

Nicht jeder wohnt in der näherem Umgebung seines Arbeitsplatzes. Manche bedauern die fehlenden sozialen Kontakte nach Feierabend, andere sind froh, etwas Abstand zum Beruf zu haben. Wobei natürlich die Frage im Raum steht, wo die Kilometergrenze für etwas zu ziehen ist.

Wie dem auch sei, ich für meinen Teil habe mich mit dem Pendeln arrangiert, auch wenn Frau S. wieder in Sichtweite sitzt. Wie sich das bei meinem Bruder entwickeln wird, steht allerdings noch in den Sternen. Seit dem 1. August legt er nämlich eine Strecke zurück, die meiner um nichts nachsteht – allerdings dem Unterschied, dass ich nicht im Einzelhandel mit wechselnden Schichten arbeite.

Vorher hatte mein Bruder einen Job, bei dem er bequem zu Fuß zum Arbeitsplatz laufen konnte. Jetzt ist bei ihm das Pendel in die Gegenrichtung ausgeschlagen.

One Reply to “Das Pendel”

  1. Gott sei Dank wohne ich am Arbeitsort. Früher musste ich mal für ein halbes Jahr pendeln, danach hatte ich die Schnauze voll.

    Deshalb habe ich großen Respekt vor den Pendlern, die jede Menge Zeit und Geld investieren, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren