Echo aus den Alpen

Echo aus den Alpen

In wenigen Tagen kommt es, das iPhone 3G und ich tippe diese Zeilen noch auf den hoffnungslos veralteten Vorgänger. Der hat weder UMTS noch GPS. Vermutlich werde ich mich Mitte des Monats unterwegs verlaufen und nie wieder nach Hause finden.

Bleiben wir mal auf dem Teppich. Als ich vor nicht all zu langer Zeit mein iPhone mit T-Mobile Vertrag erworben habe, war mir klar, dass es einen verbesserten Nachfolger geben wird. Nicht klar war mir dagegen, dass dieser deutlich günstiger sein wird und kurz vor der Markteinführung mein Gerät für einen Euro verrammscht wird. Ich hatte dafür noch 199 Euro bezahlt. Aber nun gut, so ist das halt in einer Marktwirtschaft.

Das T-Mobile den Early Adopters kein wirklich interessantes Upgradeangebot machen wird, ist zwar ärgerlich, streckenweise auch unverständlich, aber: das Leben ist kein Ponyhof.

Kommen wir zu den kleinen Details, die mich in den letzten Tagen wirklich geärgert haben. Bei ähnlichen Fixkosten zahlen iPhone Käufer in der Schweiz dort einen schier unglaublichen Preis für ihre Gespräche. Umgerechnet rund 50 Cent – pro Stunde!

Ursache dafür kann wohl kaum der schlechte Empfang in den Bergen sein. Wenn ich das mit den Minutenpreisen Hierzulande vergleiche, dann sollte sich nicht nur T-Mobile zutiefst schämen

3 Replies to “Echo aus den Alpen”

  1. Ja ich fühle mich auch ein wenig angepisst, und das nicht nur weil ich noch zu den deppen gehöre die 499 euro bezahlt haben! Wenigstens habe ich es zu der Zeit gekauft wo das Gerät ohne Simlock angeboten wurde! Wie du schon sagtest das Leben ist kein Ponyhof und es ist nun mal üblich das mein Vertrag erfüllen muss um ein neues Handy zu bekommen, das gilt für Nokia, Sony, Samsung und auch für Apple

  2. Ich weiß gar nicht, warum alle so auf dieses iPhone schwören. Zugegeben, so wirklich auseinandergesetzt habe ich mich mit diesem Ding noch nicht, aber das hat auch Gründe. Zum einen telefoniere ich allgemein nicht so viel mit dem Handy, weshalb sich ein (meist sehr teurer Vertrag)für mich nicht lohnen würde und zum anderen habe ich auch immer wieder von Klagen gehört, was das iPhone betrifft, so dass es wahrscheinlich immer noch in den Kinderschuhen steckt und die tatsächliche Entwicklung nicht wirklich abgeschlossen ist. Was soll ich also mit einem Gerät, auf dessen Stabilität ich mich nicht verlassen kann?

  3. Welcher Anbieter aus der Schweiz ist denn das? Sehr interessante Geschichte, aber diese Tiefstpreise haben manche Anbieter hierzulande auch schon angekündigt. Mal abwarten…

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren