Gefühlt Entfernung

Gefühlt Entfernung

Neulich, in der der Betriebskantine. Angesichts immer weiter steigender Benzinpreise gibt es derzeit ein absolutes Top-Thema: die Umrüstung des eigenen Autos auf Gas. Die soll sich, so bekam ich zu hören, schon ab 15.000 Kilometer im Jahr lohnen. Diese Zahl ließ mich kurz grübeln, was sich bei mir anhand der eingeschalteten Stirnfalten gut erkennen lässt.

Dann kam meine Antwort: 1.500 Kilometer, fahre ich etwa in einer Woche fahre – die einfache Strecke Bielefeld – Essen beträgt 150 Kilometer. Auf das Jahr gerechnet würde ich also 18.000 Kilometer zurücklegen. Der Einbau eines Gastanks im ICE würde sich also für mich auch lohnen.

Kleiner Nachtrag: Man sollte schon rechnen können, besonders bevor man Blogartikel schreibt. Im ersten Entwurf dieses Artikels ist mir eine Null zu viel reingerutscht in der Berechnung der wöchentlichen Entfernung.

2 Replies to “Gefühlt Entfernung”

  1. naja ist auf jeden fall schon ein mal umweltfreundlicher, ob es dann lohnt ständig mit frittenfett rumzufahren und hier in den einbau eines teueren motors zu investieren ist eine andere frage.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren