Militta Filter Pads

Militta Filter Pads

Wen man bedenkt, dass alles mit simplen Löschpapier angefangen hat, dann ist die Erfolgsgeschichte der Firma Melitta schon erstaunlich. Auf dem Markt für Kaffee-Filter ist sie nicht mehr weg zu denken. Ob aber ihr neustes Produkt ebenfalls erfolgreich sein wird, erscheint fraglich.

Melitta Filter Pads

Im Fachhandel (keine Ahnung, ob Saturn tatsächlich ein solcher ist) zu finden sind seit einigen Tagen Filter Pads von Millita. Das sind so zusagen Blankotüten für Maschinen wie die Senseo. In die Pads lässt sich mittels Dosierlöffel, den im Starter-Set enthalten ist, eigener Kaffee einfüllen – ein ruhiges Händchen vorausgesetzt, denn sonst geht die Hälfte daneben.

Der Vorteil gegenüber den seit längerem schon verkauften Dauerfiltern ist offensichtlich: Es spart nicht nur das Ausspülen der Filter, denn man kann das gebrauchte Pad in der Bio-Tonne entsorgen, sondern es verringert, durch feine Poren, auch die Gefahr, dass die Düsen der Padmaschine verstopfen – ein Problem, das insbesondere bei der Senseo auftrittt, wenn man vom Pfad der „Tugend” abweicht und Fremdmaterial verwendet.

Allerdings ist das schon der einzige Vorteil der Filter-Pads. Mal abgesehen davon, dass sie morgens nicht für müde Männer oder grobmotorige Menschen geeignet sind, ist das Ergebnis nicht so, wie es sein sollte. Zwar hat man seine eigenen Kaffee, nur ist dieser meistens eher eine dünne Brühe, dem die Creama fehlt, die man von den gekauften, bereits gefüllten, Pads her kennt.

Fazit: Für einen Preis von etwa 2,49 Euro für das Starter-Set (Dosierlöffel inklusiv 50 Pads) kann man das Ganze mal ausprobieren, sollte sich aber nicht zu viel davon versprechen.

6 Replies to “Militta Filter Pads”

  1. Und wie werden die Pads dann verschlossen? Bringt ja gar nichts, wenn die da an der Stelle zum einfüllen offen sind, weil dort das Pulver doch auch entweichen kann.

  2. Preiswerter ist es auf jeden Fall. Das Problem ist der Verschluss. Es wird lediglich eine Lasche ausgeklappt. Das sitzt nicht wirklich perfekt und der Kaffee quiltt genau da an den Kanten raus. Etwas ungesunder Kleber wäre wohl besser gewesen.

  3. Also bei mir klappt das wunderbar mit dem Kaffee zum selberdrehen. Eine Sauerei gibts nicht, nur der Kaffee ist wirklich etwas dünner als die Pads. Einziges Problem ist, das man diese Pads schwer im Handel erhält.

  4. Also ich bin super zufrieden mit den befüllbaren Pads. Es gibt keine Sauerei, wenn man die Lasche richtig einsteckt und nach unten in den Padhalter legt. Wenn man dann von sich aus starken Pulverkaffee nimmt und das Pad voll macht, wird der Kaffee auch nicht zu dünn.

  5. @Yvonne: Vielleicht lag es bei mir ja auch daran, dass ich morgens noch unter den Folgen des Coffein-Entzugs leide. Wie dem auch sei, wird sind wieder auf die French Press Methode umgestiegen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren