Militta Filter Pads

Wen man bedenkt, dass alles mit simplen Löschpapier angefangen hat, dann ist die Erfolgsgeschichte der Firma Melitta schon erstaunlich. Auf dem Markt für Kaffee-Filter ist sie nicht mehr weg zu denken. Ob aber ihr neustes Produkt ebenfalls erfolgreich sein wird, erscheint fraglich.

Melitta Filter Pads

Im Fachhandel (keine Ahnung, ob Saturn tatsächlich ein solcher ist) zu finden sind seit einigen Tagen Filter Pads von Millita. Das sind so zusagen Blankotüten für Maschinen wie die Senseo. In die Pads lässt sich mittels Dosierlöffel, den im Starter-Set enthalten ist, eigener Kaffee einfüllen – ein ruhiges Händchen vorausgesetzt, denn sonst geht die Hälfte daneben.

Der Vorteil gegenüber den seit längerem schon verkauften Dauerfiltern ist offensichtlich: Es spart nicht nur das Ausspülen der Filter, denn man kann das gebrauchte Pad in der Bio-Tonne entsorgen, sondern es verringert, durch feine Poren, auch die Gefahr, dass die Düsen der Padmaschine verstopfen – ein Problem, das insbesondere bei der Senseo auftrittt, wenn man vom Pfad der „Tugend” abweicht und Fremdmaterial verwendet.

Allerdings ist das schon der einzige Vorteil der Filter-Pads. Mal abgesehen davon, dass sie morgens nicht für müde Männer oder grobmotorige Menschen geeignet sind, ist das Ergebnis nicht so, wie es sein sollte. Zwar hat man seine eigenen Kaffee, nur ist dieser meistens eher eine dünne Brühe, dem die Creama fehlt, die man von den gekauften, bereits gefüllten, Pads her kennt.

Fazit: Für einen Preis von etwa 2,49 Euro für das Starter-Set (Dosierlöffel inklusiv 50 Pads) kann man das Ganze mal ausprobieren, sollte sich aber nicht zu viel davon versprechen.

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