6. Mai
2008

Kinderarmut in Bielefeld

von tboley um 08:55 Uhr

Laut Bielefelder Sozialleistungsbericht leben ein Viertel aller Kinder in Bielefeld in Haushalten, die von Sozial- und Transfairleistungen leben. Ausgehen von der EU-Definition der relativen Armut, nach der eine Familie als arm gilt, wenn das Einkommen weniger als die Hälfte des Durschnittseinkommens in Deutschland beträgt, sind es 25 Prozent der Kinder in Bielefeld, die in Armut aufwachsen. In Armut aufwachsen, dass bedeutet in der Regle eine ständigen Benachteiligung, eine Verurteilung zur Chancenlosigkeit, die im weiteren Verlauf wiederum Armut zur Folge hat.

Seit dem ich diese Zahl, 25 Prozent, am vergangenen Donnerstag gehört habe, geht sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Geschaut, gelesen, informiert. Was bleibt, ist eine erschreckende Zahl, die zutiefst beschämt, mich ratlos macht.

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