Goodbye o2

Nicht nur, weil ich mit gierigen Augen schon länger auf das iPhone schiele, sondern auch, weil mein Zufriedenheit mit o2 derzeit unter den Zustimmungswerten für Kurt Beck als Kanzlerkandidat liegt, habe ich letzte Woche meine Vertrag gekündigt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Grund meiner steigenden Unzufriedenheit mit der Verbindungsqualität und insbesondere der Verfügbarkeit des o2-Netztes kündige ich hiermit zum nächstmöglichen Termin meinen Vertrag mit den Rufnummern 0176 xxx und
0176 xxx.

Zum Zeitpunkt der letzten Vertragsverlängerung im Dezember 2006 ließ sich auch unterwegs problemlos telefonieren. Soweit ich das in Erinnerung habe, wurde in den Fällen, wo das Netz von o2 nicht zur Verfügung stand, auf das Netz von T-mobile gewechselt. Meiner persönlichen Erfahrung nach und der zahlreicher Mitreisender auf der ICE-Strecke Bielefeld – Essen ist dies aber anscheinend nicht mehr der Fall.

Da ich auf dieser Strecke aus beruflichen Gründen täglich pendle, bin ich aber auf die Möglichkeit angewiesen, auch im Zug telefonieren zu können. Kunden von T-mobile können dies unterbrechungsfrei auf der gesamten Strecke. Ich habe nicht mal die Möglichkeit, ein dreiminütiges Gespräch ohne Verbindungsabbruch zu führen – ein Roaming zum T-mobile Netz findet anscheinend nicht mehr statt. In den letzten Wochen war zudem selbst die Verbindungsqualität in der Homezone (von der Rufnummer 0176 xxx zu 0176 xxx) äußerst bescheiden.

Wie aus meinen Unterlagen hervorgeht, läuft mein Vertrag noch bis Dezember 2008. Ich würde es begrüßen, wenn es eine Möglichkeit gäbe, dieses Vertragsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen frühzeitig zu beenden.

Seit dem Schreiben ist jetzt eine Woche vergangen. Eine Reaktion gab es bisher noch nicht. Mal sehen, ob o2 noch reagiert oder ich das Schreiben noch mal als Einschreiben verschicken muss.

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