26. Februar
2008

Hilfe vom CHEF

von tboley um 09:15 Uhr

Für mich ist mein Mac Book Pro in allererster Linie ein Arbeitsgerät. Mit der darauf laufenden Software kenne ich mich aus, installiert ist alles, was mich zum Webentwickeln glücklich macht. Was sich unter der Haube abspielt, ist mir relativ egal, solange es funktioniert. Die Empfindlichkeiten der Technik bekam ich in der Vergangenheit in Bezug auf mein Display (ich weiß schon nicht mehr, wie oft es getauscht wurde) zu spüren.

Das in meinem Rechner mittlerweile 4 GB Arbeitsspeichern werkeln, merke ich streckenweise an den verwendeten Anwendungen. Wie die in das Gerät gekommen sind, darüber musste ich mir zum Glück keine Gedanken machen, denn das hat DER CHEF für mich übernommen, der nicht nur Arbeitsspeicher aufrüste, sondern auch Festplatten tauschen kann – bei mobilen Rechnern ist das schon was besonderes, was ich mir nicht zutrauen würde. Daher ist bei uns zu Hause Nadine für sämtliche Apple-technischen Belange zuständig.

Wenn DER CHEF an meinem Mac Book Pro werkelt, dann ist das für mich wie bei einer Geburt. Man macht sich zwar Sorgen, aber am liebsten möchte Mann nicht dabei sein – schon allein wegen des Blutes (bei dem ich dann umkippen würde).

Wie dem auch sei, gestern war wieder so ein Moment, wo ich hilflos neben meinem Rechner stand und mir schon der Panikschweiß ausbrach. Nach einem simplen Neustart – Firefox hat sich mal wieder aufgehängt, was in letzter Zeit etwas zu häufig vorkommt – zeigt das Notebookdisplay statt des vertrauten grauen Apfels auf hellgrauen Grund ein mir bis dahin unbekanntes „Verboten-Schild”. Völlig nichts sagend ohne Inhalt.

Es war also ein Anruf bei DER SERVICEHOTLINE fällig. Nadine hatte relativ schnell die Lösung: entfernen des DVI-Kabels und Neustart. Siehe da, ohne den angeschlossenen externen Monitor ging es dann problemlos.

Warum das passiert ist und warum die bisherigen Neustarts im Büro alle ohne Komplikationen verliefen, will ich gar nicht so genau wissen. Mir würde nur reichen, wenn mir jemand verspricht, dass das Ganze nie wieder vorkommt – so gesehen bin ich ein typischer Apple-User.

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