Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XVII

Berlin, ein Weihnachtsmärchen – Teil XVII

Steinmeier war zufrieden. Auch das letzte Geschenk, ein russischer Tanzbär, der nach Pfeife tanzen konnte, war verpackt. Der Weihnachtsfeier stand also nichts mehr im Weg – außer vielleicht ein gewisser Kurt.

Dieser machte sich gerade verkatert darüber sorgen, dass es in der SPD eine Menge Leute gab, die Kanzlerkandidat anstelle des Kanzlerkandidaten werden wollten. Viel schlimmer aber im Moment war noch, dass er noch kein einziges Weihnachtsgeschenk besorgt hatte. Mit leeren Wahlversprechen konnte er wohl kaum ankommen. Von seinem Sekretär lieh er sich das Handy und wählte eine ihm bekannte Nummer.

„Hallo, hier ist der Klausi!” – Beck hoffte, dass seine Entscheidung sich als richtig erweisen würde.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren