Die Diskussion um Mindestlöhne

Nun scheint es also so zu sein, dass es für die Briefzustellung (bekannt auch unter dem Namen Post) einen Mindestlohn geben wird. Die PIN-Group, einer der Konkurrent der Post, kündigte in diesem Zusammenhang an, dass sie im erheblichen Umfang Stellen abbauen müsste, da sich das Geschäft für sie durch den Mindestlohn nicht mehr lohnen würde.

Man kann zu dieser Aussagen stehen, wie man will, aber eins sollte (und das gilt für alle Branchen) Gültigkeit haben: Das Mindeste, was der Lohn leisten sollte, ist, dass er ein Leben ohne staatliche Zuwendung ermöglicht.

Mit dem, was einige Branche ihren Mitarbeitern zahlen, ist das nicht immer gewährleistet. Wenn der Staat jetzt Mindestlöhne einführt, dann ist das nur logisch, denn er verhindert dadurch versteckte Subventionen. Denn nichts anders sind die sozialen Leistungen, die gezahlt werden, wenn der eigene Lohn nicht zur Existenzsicherung ausreicht. So gesehen sorgt ein Zuschuss zum Lohn dafür, dass er ein Unternehmen auf dem Markt günstiger seine Leistungen anbieten kann – oder eben höhere Gewinne erzielt.

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