Die Diskussion um Mindestlöhne

Die Diskussion um Mindestlöhne

Nun scheint es also so zu sein, dass es für die Briefzustellung (bekannt auch unter dem Namen Post) einen Mindestlohn geben wird. Die PIN-Group, einer der Konkurrent der Post, kündigte in diesem Zusammenhang an, dass sie im erheblichen Umfang Stellen abbauen müsste, da sich das Geschäft für sie durch den Mindestlohn nicht mehr lohnen würde.

Man kann zu dieser Aussagen stehen, wie man will, aber eins sollte (und das gilt für alle Branchen) Gültigkeit haben: Das Mindeste, was der Lohn leisten sollte, ist, dass er ein Leben ohne staatliche Zuwendung ermöglicht.

Mit dem, was einige Branche ihren Mitarbeitern zahlen, ist das nicht immer gewährleistet. Wenn der Staat jetzt Mindestlöhne einführt, dann ist das nur logisch, denn er verhindert dadurch versteckte Subventionen. Denn nichts anders sind die sozialen Leistungen, die gezahlt werden, wenn der eigene Lohn nicht zur Existenzsicherung ausreicht. So gesehen sorgt ein Zuschuss zum Lohn dafür, dass er ein Unternehmen auf dem Markt günstiger seine Leistungen anbieten kann – oder eben höhere Gewinne erzielt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren