Herbstlese

Herbstlese

iPods Herbst 2007

Wie üblich bei gab es im Vorfeld der Apple-Präsentation gestern wieder Gerüchte, welche neuen Produkte der „Messias” uns vorstellen würde. Diesmal kamen sie der Wahrheit, bzw. der Offenbarung ziemlich nah, denn es wurden tatsächlich neue iPod-Modelle vorgestellt – und was für welche.

Beim kleinsten Modell, dem iPod shuffle ändert sich von den Leistungsdaten nichts. nach wie vor kommt er mit 1 GB Flashspeicher daher. Daür gibt es aber eine Reihe neuer Farbe. DER CHEF meint, das die Farben wie die von Tangas aussehen würden. Meiner bescheiden Meinung nach wirken die Farben eher so, als ob die Geräte zu lange bei Gravis im Schaufenster gelegen hätten.

Der iPod nano bietet zwar die gleiche Farbauswahl, kommt aber im Gegensatz zum shuffle runderneuert daher. Am auffälligsten dürfte die neue Form sein, die mit ihren Rundungen stark an einen Handschmeichler erinnert. Da Display bietet eine Auflösung von 320×240 Pixeln und soll spürbar heller sein. Neben dem vom iPhone bekannten Coverflow ist der nano ebenso wie der bisherige iPod video in der Lage, Videos abzuspielen. Dazu stehen im 4 bzw. 8 GB an Speicher zur Verfügung. Preislich liegt er gleichauf zu den bisherigen Modellen. Wer sich also erst kürzlich ein nano gekauft hat, dürfte sich kräftig ärgern.

Eine absolute Neuerung ist der WLAN-fähig iPod touch, der dem iPhone sehr ähnelt. Minimal dünner und kleiner bietet er abgesehen von Telefonfunktion und Kamera so ziemlich das gleich wie das iPhone – gerade auch in Punkto Bedienung und Material. Zu haben ist er mit einer Speichergröße von 8 bzw. 16 GB und dürfte für alle interessant sein, die das iPhone zwar tot schick finden, aber kein Mobiltelefon wollen – oder denen das iPhone bisher zu teuer war.

Wo wir es schon angesprochen haben: das iPhone wird drastisch im Preis reduziert. Um satte 200 Dollar (natürlich immer noch zuzüglich Mobilfunkvertrag) ist der Preis gefallen, noch rechtzeitig vor der Markteinführung in Europa. Damit dürft es nun für viele, die bisher eher zögerlich waren, ernsthaft in Betracht kommen als neues Handy. DER CHEF und ich sind uns aber nicht sicher, ob in diesem Zusammenhang der iPod touch sich wirklich gut verkaufen wird, wenn das Original billiger geworden ist.

Stellt sich abschließend noch die Frage, was aus dem bisherigen Flagschiff, dem iPod video geworden ist. Nun, dieser firmiert fortan unter der Bezeichnung iPod classic und hat als einziges Modell keinen Flashspeicher, sondern eine Festplatte in den Größen 80 oder 160 GB. Bei dieser Größe stellt sich aber zwangsläufig die Frage, wer so was und vor allem wofür benötigt. Nur die allerwenigsten werden 160 GB an legal erworbener Musik haben.

8 Replies to “Herbstlese”

  1. ja, und was mir so richtig übel aufstößt ist, dass der ipod u2 immer noch 299,- € kostet :-(
    und das bei 30gb !

    und kein wort zum iphone- und leopard termin.

    war keine überzeugende aktion gestern …

  2. Damn, Kaffee kochen können die ja immer noch nicht. Naja, dann bleibe ich halt bei meinem iPod Video mit 30 GB. Hat sich ja bis auf die Speichergröße nicht wirklich viel geändert. :)

  3. Also mein alter, verschiedener iPod hatte 60 GB und das war definitiv zu klein. Die Hörbücher fressen mehr Platz, als man annehmen mag. Dazu habe ich das Gerät auch als Image-Tank genutzt. Es ist also gar kein Problem große Mengen an Daten auf dem Gerät unterzubringen und das auch ohne kriminelle Ader. :P

  4. 160 Gb bekommt man mit Rippen einer mittelgroßen CD Sammlung (ca 400) Alben aber recht schnell voll. Nutzt ja nicht jeder AAC/128kbs. Schonmal darüber nachgedacht? Mp3 bei 320kbs und zack ist dat Dingen schon wieder voll. Die Größe ist _endlich_ mal wieder in Ordnung.

  5. Meine Sammlung paßt da jedenfalls nicht mehr drauf. Und das sind nur Rips von meiner CD-Sammlung. Aber
    sein wir mal ehrlich, wieso die komplette Sammlung mit sich rumschleppen? Eine Auswahl sollte es auch tun.

    Allein, mir fehlt so recht die neue Idee am iPod. Jaja, das 2-jährliche Refresh, super. Und dafür der Wirbel?

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren