Äpfel verführen

Äpfel verführen

Das der bekannte Hersteller aus Cupertino ausgerechnet einen Apfel als Markenzeichen und Logo ausgewählt hat, hängt sicher damit zusammen, dass oftmals seine Produkte eine ähnlich verführerische Wirkung auf Menschen ausübt wie der berühmte Apfel, der Adam von Eva angeboten wurde. Anders wäre es nur schwer zu erklären, warum das iPhone eine Begeisterung auslöst wie kaum ein Mobilfunktelefon zuvor.

Während Adam und Eva für ihren Apfel sogar das Paradies verließen, sind eine nicht unerheblichen Menge an Menschen in Deutschland bereit, für das iPhone ihren Mobilfunkprovider zu wechseln. Sicher nur eine sehr kleine Stichprobe, aber im Gravis-Store in Bielefeld wollten 90 Prozent der Kunden, die da iPhone in den vergangenen Tagen vor Ort ausprobieren konnten, den Anbieter wechseln, nur um das Gerät zu bekommen.

Wer von den Providern in Deutschland letztendlich das Rennen macht, steht noch nicht fest (auch wenn einige Zeichen für T-Mobile sprechen). Fakt ist aber jetzt schon, dass der Sieger um das Renne, das sündhaft (um wieder im Vergleich zu bleiben) teure Gerät anbieten zu dürfen, mit Sicherheit einen spürbaren Zuwachs an Kunden verzeichnen wird.

5 Replies to “Äpfel verführen”

  1. Naja, das iPhone kommt vor dem Fall, oder wie war der Spruch nochmal. ;) Ich kann die Käufer dieses Teils nicht so ganz verstehen, technisch isr es kein Vorreiter, das Interface ist ganz nett, aber auch kein Durchbruch, die Zoomfunktion mal ausgeklammert und erweiterbar ist es auch nicht. Und das für den unverschämten Preis? Da kauf ich mir lieber gleich einen iPaq oder in Win Mobile Gerär. Auf dauer habe ich mehr davon.

    Und die ersten paar Tausend iPhones gehen ja auch gerade wegen defekter Displays wieder zurück an Apple…

  2. Nein, es liegt an den Beatles. Deren Plattenfirma hiess Apple, und das inspirierte die Applegründer. Rechtliche Probleme gab es erst, als sich Apple mit iTunes ebenso in das Musikbusiness gab (wurde dann mit etwas Bakschisch gelöst :-)

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren