Die Brötchenverschwörung

So langsam komme ich dahinter, was es mit dem Bahnstreik von heute auf sich hat. Es geht nicht wirklich um mehr Lohn für die Beschäftigten bei der Bahn, sondern um die Bielefelder Brötchenverschwörung. Bedingt durch nicht fahrende Züge war ich heute abgeschnitten von meiner Versorgung mit Brötchen einer hauptsächlich im Ruhrgebiet und Rheinland vertretenden Bäckereikette.

Der pure Hunger trieb mich mittags aus dem Homeoffice in die nächste Bäckerei. Statt aber mit 25 Cent pro Brötchen auszukommen, wurde bei mir Kreft-ig abgesahnt. Stolze 27 Cent kostete ein Brötchen. Für das Geld bekomme ich in Essen handgeschmiedete Brötchen vom Bäckermeister persönlich ins Büro gebracht.

Wie mir, so wird es heute auch vielen anderen Pendlern gegangen sein. Nicht zufällig beginnt Bahn mit einem B wie Brötchen. Wer schon immer an die Bielefeld-Verschwörung geglaubt hat, der hat heute den handfesten Beweis dafür geliefert bekommen, dass es sie wirklich gibt. Nur dreht es sich nicht um eine angeblich nichtexistente Stadt, sondern um Brötchen. Brötchen aus Bielefeld, ein Stadt, nicht nur am Teutoburger Wald; es ist auch eine Stadt, die mit B beginnt – ganz so wie Brötchen.

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