Überwachungsreime

Überwachungsreime

Auf dem Höhepunkt der Schäublemanie wird es Zeit, die passenden Reime aus der Kindheit wieder hervorzukramen:

Dreht euch nicht um, denn der Schäuble der geht um. Wer sich umdreht oder lacht, wird auch zu Hause überwacht.

Lustig ist auch das Überwachungsspiel:

Schäuble sitz am einen Ende des Spielfeldes,
die Bürger am anderen Ende.
Schäuble ruft: „Wer hat Angst vom schwarzen Mann?”
Die Bürger: „Niemand, Niemand!” –
„Und wenn er kommt?”
„Dann laufen wir davon!”

Beim letzten Satz laufen die Bürger los und versuchen am schwarzen Mann vorbei das andere Spielfeld Ende zu erreichen.
Schäuble lässt so viele Läufer (für ihn Schläfer) wie möglich überwachen.
Selber wer es bis ans Ziel geschafft hat, kann, bevor der schwarze Mann nicht seine Liste aufgedeckt hat, nicht sicher sein, ob er gewonnen hat.

Am liebsten wäre aber den meisten wohl mittlerweile folgendes:

Ene, mene, miste,
Schäuble in die Kiste.
Ene, mene, meck,
und er ist weg

Wobei natürlich Kiste nur im übertragenden Sinne gemeint ist und lediglich das Abrollen von der Bühne der Geschichte, nicht aber das Ableben des Innenministers erwünscht wird.

Wer meint, unser Innenminister würde solchen Kinderspielen nichts abgewinnen können, liegt ziemlich falsch. Sein Lieblingsspiel ist aber die Reise nach Jerusalem, die er gerne mit dem Grundgesetz spielt. Immer wenn er seine Forderungen von sich gibt und wieder verstummt, ist wieder eines unserer Grundrechte verschwunden und wir müssen sehen, wir mit dem Rest zurecht kommen.

3 Replies to “Überwachungsreime”

  1. moin, wie wär es denn mit

    „1 2 3 4 eckstein, alles muss versteckt sein“

    aber so gut, dass beim

    „augen auf, ich komme“

    auch keiner mehr unter den kameras steht …

  2. Pingback: jankete :: desue

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren