Überwachungsreime

Auf dem Höhepunkt der Schäublemanie wird es Zeit, die passenden Reime aus der Kindheit wieder hervorzukramen:

Dreht euch nicht um, denn der Schäuble der geht um. Wer sich umdreht oder lacht, wird auch zu Hause überwacht.

Lustig ist auch das Überwachungsspiel:

Schäuble sitz am einen Ende des Spielfeldes,
die Bürger am anderen Ende.
Schäuble ruft: „Wer hat Angst vom schwarzen Mann?”
Die Bürger: „Niemand, Niemand!” –
„Und wenn er kommt?”
„Dann laufen wir davon!”

Beim letzten Satz laufen die Bürger los und versuchen am schwarzen Mann vorbei das andere Spielfeld Ende zu erreichen.
Schäuble lässt so viele Läufer (für ihn Schläfer) wie möglich überwachen.
Selber wer es bis ans Ziel geschafft hat, kann, bevor der schwarze Mann nicht seine Liste aufgedeckt hat, nicht sicher sein, ob er gewonnen hat.

Am liebsten wäre aber den meisten wohl mittlerweile folgendes:

Ene, mene, miste,
Schäuble in die Kiste.
Ene, mene, meck,
und er ist weg

Wobei natürlich Kiste nur im übertragenden Sinne gemeint ist und lediglich das Abrollen von der Bühne der Geschichte, nicht aber das Ableben des Innenministers erwünscht wird.

Wer meint, unser Innenminister würde solchen Kinderspielen nichts abgewinnen können, liegt ziemlich falsch. Sein Lieblingsspiel ist aber die Reise nach Jerusalem, die er gerne mit dem Grundgesetz spielt. Immer wenn er seine Forderungen von sich gibt und wieder verstummt, ist wieder eines unserer Grundrechte verschwunden und wir müssen sehen, wir mit dem Rest zurecht kommen.

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