Bahnhofskonsole

Bahnhofskonsole

Im Grunde interessiert mich Dortmund ja nicht mehr – es ist nur ein Haltestelle des ICE auf dem Weg zu Arbeit. Trotzdem musste ich gestern stutzen, als las, dass der Umgestaltung des Dortmunder Bahnhofs unter dem Titel „3do” nun doch nicht stattfinden wird – zumindest liegen jetzt alle Pläne auf Eis, nach dem die Stopfung der Finanzierungslücke nicht geklärt werden konnte. Angaben zu fehlten immer noch 50 Millionen, um die geschätzten 600 Millionen Baukosten zu decken. Ursprünglich beabsichtig war, aus dem Bahnhof ein Erlebnis- und Einkaufscenter zu bauen, dass Dortmund wohl so in der Form nicht benötigt.

Unabhängig davon aber gilt für den Dortmunder Bahnhof, dass er dringend einer Sanierung bedarf. Den derzeitigen Charme, den er ausstrahlt, gleicht eher dem einer öffentlichen Toilette als einem Ort, an dem Reisende sich gerne auch mal aufhalten würden. Wobei das allerdings für so einige andere Bahnhöfe in Deutschland auch gilt.

10 Replies to “Bahnhofskonsole”

  1. Jep, ich weiß. Essen kann momentan keinen Blumentopf mit dem Bahnhof gewinnen. Mal abgesehen davon, dass wohl keiner freiwillig nach Leipzig will: der dortige Bahnhof ist eine Wucht!

  2. Wie Essen? also da unser HBF in Duisburg mal 1000mal grottiger ;)
    Und den Leipziger kenne ich nicht (meine bessere hälfte schwärmt aber immer davon^^), aber den HBF in Hannover finde ich persönlich auch nicht von schlechten Eltern!

  3. Aber es gibt ja auch Anderes:

    Der Neue Bahnhof in Berlin!
    … ein architektonisches Juwel, dass einen fast erschlägt! (… naja, wenn man Stahlträger auch nicht richtig festmacht…)

    JBJ

  4. Essen geht noch. der grottigste Hauptbahnhof den ich je in Germany zu sehen bekam, war der in Wuppertal. Hätten die bei der Ankunft nich jesacht wat det für`n Bahnhof is, hätte ich jedacht ick bin in Bukarest-Süd(Hauptstadt v.Romänien)jelandet…

    Mit sportlichen Grüßen

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren