Wer will schon nach Hamburg?

Wer will schon nach Hamburg?

Nicht nur im Zeiten des Klimawandels, wo zu befürchten ist, dass die ehemalige Hansestadt im Wasser absaufen wird (ist schließlich nur eine Frage der Zeit, wo in der Übergangsphase Hamburg sich sicher gut machen wird als neues Venedig des Nordens), stellt sich die Frage, wer denn noch nach Hamburg will. Die Innenstadt ist voll von herunter gekommenen Journalisten, die für den SPIEGEL und andere Lokalzeitungen arbeiten. Überhaupt tummelt sich da so einiges. Viele Werbetreibende, so einige Agenturen und Medien-Groupies. Echt total überlaufen, diese Hamburg. Quasi die Bronx der Medienszene, nur Berlin ist noch schlimmer. Gar kein Vergleich zu Köln oder Essen.

Aber nicht nur deshalb bekommt der Headhunter, der mir über Xing (the social network formaly known as openBC), eine eMail geschickt hat, eine Absage. Das was ich mache und wo ich es mache gefällt mir ausgesprochen gut. Für mich gibt es daher keinen Anlass, in eine mir völlig unbekannte Agentur nach Hamburg zu wechseln und unter Umständen dann auch noch humorrestistente Kollegen, die besser Dart spielen können, zu bekommen. Die Nordlichter sollen wie die Ostwestfalen zum lachen auch gerne in den Keller gehen. Heißt ja nicht ohne Grund nordisch kühl.

Schließlich ist auch noch davon auszugehen ist, dass die eMail, die ich bekommen habe, an so einige andere gegangen ist. Der Hunter hat sich vermutlich über Schlüsselbegriffe eine Liste zusammengestellt und wild angemailt. Vielleicht findet sich einer, der sich für Hamburg erbarmen wird. Ich wink ihm dann aus Essen zu.

3 Replies to “Wer will schon nach Hamburg?”

  1. xxx hamburg ist schöner als jede andere stadt in deutschland xxx komm doch her xxx
    [Edit: Wer kein Benehmen hat, wird zensiert. So einfach ist das hier ;-)]

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren