Gefühle wie Rübenkraut

Am offenen Feuer verbrannten wir unsere Gedanken, liefen nachts die Straße hinunter, um doch nur uns selbst wieder zu finden. Aus lauter Verzweifelung aßen wir unser eigenes Herz, nur um danach eine Schluckauf zu haben. Wo war sie hin, unsere Seele? Irgendwo verloren im Schaum, später weggespült zusammen mit dem kalten Badewasser. In die Leere hinein sprach der Fernseher, füllte die Köpfe mit dumpfer Zufriedenheit.

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