Pseudoreligion

Pseudoreligion

Am kommenden Samstag wird in Berlin eine neue Scientology Zentrale eröffnet. Wie zu vernehmen ist, wird Sekt und Tee serviert. Angeblich wird auch mit Prominenz aus Hollywood gerechnet. Etwas aufgeklärte Zeitgenossen weigern sich aber nicht ohne Grund, von einer Gruppe, die in jedes ihrer Gebäude einen Nachbau des Büro ihres Gründers L. Ron Hubbards als als Allerheiligstes einbaut, als Religion zu sprechen.

3 Replies to “Pseudoreligion”

  1. Zu den Zeigenossen zählt im Übrigen auch die BRD selber, da Scientology nicht als Religion anerkannt ist. Das „aufgeklärt“ habe ich jetzt bewusst weggelassen… ;-)

    Prominenz, eh? Wollte Tom Cruise schon immer mal die Hand schütteln,mit Isaac Hayes ein Wörtchen wechseln und John Travolta für Vincent Vega die Füße küssen. Ich glaube ich muss nach Berlin :-)

  2. … man sollte sich mal folgenden Spass gönnen, wenn man einen Scientologen auf der Straße bei ‚Kontaktgesprächen‘ mit potentiellen Kunden sieht:

    – eine Weile aufmerksam zuhören
    – Interesse und Neugier vorschützen
    – eine Frage stellen wollen
    – ein-/zweimal abgewimmelt werden :)
    – Frage stellen: „Stimmt es, dass L.Ron Hubbard als drittklassiger SciFi-Author seine Lehre auf psychologischen Modellen begründet hat, die zu seiner Lebzeit schon überholt waren?“
    – aufpassen, dass man Fluchtwege frei hat UND auf gar keinen Fall auf die höfliche Frage nach dem eigenen Namen wahrheitsgemäß antworten.

    Ich hatte in Mainz einen Mordsspaß dabei!!

    JBJ

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren