Streichkonzert

Streichkonzert

Ja, noch mal ein paar Takte zu dem Tanz, den Altkanzler Gerhard Schröder mit ausgewählten Vertretern der Presse derzeit tanzt, um sein Buch zu vermarkten. Bisher verschwiegen wurde, dass einige Passagen in seinem Buch gestrichen wurden, während andere Stellen verblüffende biographische Details enthüllen. Ebenso wie Günther Grass, der seine Biographie vor ein paar Wochen vorgelegt hat, war Schröder in der SPD.

Gerade führende Manager wird das erschüttern, da sie doch bisher ahnungslos vom Gegenteil ausgegangen sind, da doch Schröder das Gewissen der Industrie gewesen sein soll. Der jetzt schon erschütterte Leser wird sich jetzt fragen, was denn dann im Buch fehlt.

Nun, gestrichen wurde zum Beispiel der erste Satz im Buch:

Ich, Gerhard Schröder, bin ja so toll. Und jetzt erkläre ich euch dummen und ignoranten Menschen, warum.

Komplett entfallen ist auch das Kapitel „Wie ich Putin in den Arsch gekrochen bin und dafür einen tollen Posten bei Gasprom bekommen habe”.

Der Leser dürfte im Buch wohl nichts wirklich Neues erfahren. Trotzdem empfiehlt es sich, das Buch zu kaufen – zumindest für Leute, die noch normale Post bekommen und einen Briefbeschwerer suchen.

2 Replies to “Streichkonzert”

  1. >>>
    Sehr geehrter Herr tboley!
    Ich habe die Polemik auf Ihrer Internetsite nun lange genug gelesen, habe mir meinen Teil dazu gedacht – und geschwiegen!
    Aber nun… NUN „Herr“ tboley, ist das Fass übergelaufen!
    Sie verunglimpfen auf Ihrer Site den zweitgrößten Kanzler der ‚Nach-Vereinigungs-Geschichte‘, unterstellen ihm gar, Putin’s Rektum infiltriert zu haben… also NEIN! Das darf nicht sein!
    Wie können Sie sich erdreisten, ein Buch, das jedem Begünstigten der Sozialreform als willkommene Hilfe zum Initiieren eines Lagerfeuers geeigneten Buches derart abfällige Worte zu gebrauchen?
    Haben Sie je die Worte des Erleuchteten G. Schröder gelesen? – Ich bezweifle dies, denn snst wüssten Sie, Herr tboley, dass…

    [Anne-Marie, jetzt sag doch endlich, was der Gerhard da Gures gemacht aht, sonst vertrimme ich Dir wieder Deinen fetten Arsch!

    %%[127.0.0.1] ->
    …….

    ???????

    Habe ich das nun wirklich abgeschickt???

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren