Entscheidende Worte

Entscheidende Worte

In diesem Tagen horchen die Menschen in Deutschland in sich hinein. Prüfen, was ihr Gefühl zum momentanen regiert werden sagt. Wie ist es, nach fast einem Jahr unter Angela Merkel als Bundeskanzlerin? Im Zusammenhang mit der „Ich bin Gerhard, das ist mein Buch Promotion-Tour” viel gestern in der Süddeutschen Zeitung ein bemerkenswerter Satz:

Es war nicht alles so schlecht unter Schröder und Rot-Grün. Und wieder einmal zu spüren, wie sich das anfühlt – einen Kanzler zu haben. Und sei es nur für einen Tag.

Ja so ist das. Zu spüren, wie es war, als Deutschland noch einen Kanzler hatte, der mal mit ruhiger, aber auch mal mit starker Hand zeigte, was es heißt, Richtlinienkompetenz zu habe, Politik zu gestalten.

Andererseits kann es auch sein, dass nach mittlerweile die Verklärung einsetzt und die Menschen vergessen, wie müde sie die Politik eines Gerhard Schröders gemacht hat. Um ehrlich zu sein, benötigt dieses Land weder eine Frau Merkel noch einen Herrn Schröder. Was oder wen aber dann? Auf die Frage gibt es keine zufrieden stellende Antwort – zumindest nicht, wenn als Ergebnis ein real existierender Politiker präsentiert werden soll.

7 Replies to “Entscheidende Worte”

  1. Ich weiss was:
    wir ernennen mich zum Kaiser von Deutschland!
    Ich führe wieder vergoldete Kutschen für die Staatsempfänge ein – da weiß der Steuerzahler wenigstens, wohin sein Geld geht!
    Meine Politik ist ‚radikal-liberal‘ – ich tue Nix, aber das konsequent! (Tach cozmic, ich glaube diese Definition habe ich in der Schule von Dir gehört :) )

    kaizer JBJ

  2. Kremlin ist ein Karten/Gesellschaftsspiel aus Thomas´und meiner Jugend. :) Lang her.
    Dabei ging es darum durch verhandlungsgeschick, chuzpe und skrupellosigkeit der Machthaber im Kreml zu werden. Weniger gefestigte Freundschaften drohten an diesem Spiel schonmal zu zerbrechen. Der Thomas müßte es eigentlich noch haben…

  3. Lag nicht das Mindestalter für eine/n KanzlerIn bei „Kremlin“ bei 85?

    Bei „Junta“ dagegen ging es generell eher um Höchstalter *g*

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren