Schöner arbeiten

Schöner arbeiten

Wie heute zu lesen ist, streicht E-Plus jede zehnte Stelle. Eigentlich ist das ja unfair, dass nur jeder zehnte Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz mit frischer Farbe gestrichen bekommt, während der Rest weiterhin vergilbte Tapeten anstarren muss. So mancher wird dann wohl vor laute Neid so grün wie die Firmenfarbe.

Auf der anderen Seite könnte es natürlich durchaus sein, dass ich da was falsch verstanden haben – kann schon mal passieren, wenn ich eine Meldung nur mal eben überfliege. Dann wäre es kein Plus, was verbindet, sondern ein Minuszeichen, mit dem jeder zehnte Mitarbeiter von der bisherigen Gesamtzahl der Mitarbeiter subtrahiert wird.

Nicht wirklich schön, aber wohl unvermeidbar, wenn der Mobilfunkbetreiber wieder mehr Plus machen will. Unterm Strich fallen 300 Arbeitsplätze weg. Tröstend sei gesagt, das es vor allem das Management trifft.

One Reply to “Schöner arbeiten”

  1. Wenn die IT störungsfrei läuft von Funk bis Rechnungsstellung braucht man keine Maneger mehr. Die Drücker sitzen sowieso in angemieteten Callcentern.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren