Preisnachschlag

Nach dem ich den Artikel zum Thema Webdesign und Preise geschrieben hatte, gingen mir noch ein paar Sachen durch den Kopf. Vielen ist wohl oft nicht klar, wie ein Preis zustande kommt. Da ich zwar keinen kaufmännischen Hintergrund habe, aber schon länger der Phase des Auswürfelns entwachsen bin, hier mal der Versuch einer Kalkulation (Freelancer, eigenes kleines Büro):

Direkte Kosten

  • eigener Stundenlohn
  • nichtproduktive Zeit (Telefonate und Abstimmung andere Formen der Abstimmung mit dem Auftraggeber)

Indirekte Kosten / jeweils anteilig

  • Miete
  • Nebenkosten
  • Heizung
  • Strom
  • Telefonanschluss
  • DSL Anschluss
  • Flatrate
  • Abschreibung Hardware
  • Abschreibung Software
  • Krankenversicherung
  • Sozialversicherung
  • Rentenversicherung
  • Rücklagen für Zeiten ohne Aufträge

Ich bin mir sicher, dass ich da noch was vergessen habe. Zu viel ist es aber auf keinen Fall, denn ich weiß, wie die kaufmännische Abteilung in meiner ehemaligen Firma Projekte bilanziert hat.

Nur bei zu Hause wohnenden Schüler mag das Ganze anders aussehen, aber wie einleitend gesagt, bin ich vom Fall eines fiktiven Freelancers mit eigenem, kleinen Büro ausgegangen.

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