Was wäre wenn

Was wäre wenn

Was wäre, wenn Harald Schmidt keine Witze mehr auf Kosten anderer machen würde? Tja, ganz einfach. Dann wäre er nicht mehr der Harald Schmidt sondern nur irgendein Langeweiler aus dem Fernsehen. Politisch korrekt war er noch nie, aber gerade deshalb erfolgreich. Über seinen neusten Witz

Wir im Ersten, wir sagen nicht Gammelfleisch, wir sagen 50 plus.

regen sich derzeit irgendwelche Vereine auf, von denen die meisten Menschen vorher noch nie was gehört haben. Büro gegen Altersdiskriminierung? Nie gehört. Vielleicht sollte mal ein Büro gegen Humordiskriminierung gegründet werden, denn um Humor und Satire ist es in Deutschland derzeit schlecht bestellt.

So ganz nebenbei sei erwähnt, dass Schmidt nur ein Jahr jünger ist als die von ihm Verspotteten – aber vermutlich wird es auch bald in unserem Land verboten sein, sich selbst zu beleidigen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren