Belastbarkeit von Aussagen

Belastbarkeit von Aussagen

Zu den unerfüllten Versprechen und Aussagen der letzten Tage hier die beiden absoluten Highlights:

Wir werden Sie umgehend benachrichtigen, wenn die Unterlagen bei uns eingegangen sind.

und natürlich der Dauerbrenner

Wir schicken sofort einen Boten raus, der ihnen die Zeitung bringt.

Letzteres zeigt, wie wunderbar zuverlässig der Vertrieb der Neuen Westfälischen mit Kundenreklamationen umgeht: er ignoriert sie einfach. Dafür wird in schöner Regelmäßigkeit nachgefragt, ob wir denn auch die NW bekommen. Natürlich bekommen wir die nicht, sondern „nur” die Süddeutsche Zeitung, welche unglücklicherweise durch den Vertrieb der NW ausgeliefert wird.

Angemerkt sei noch, dass Pannen mit der Zeitung nur dann auftreten, wenn die Zeitungsbotin, die das sonst sehr zuverlässig erledigt, krank oder im Urlaub ist – beides Sachen, für die wir natürlich vollstes Verständnis haben. Aber es kann ja nicht sein, dass im Vertrieb nur eine fähige Person beschäftigt ist.

Und selbst wenn die Zeitung mal versehentlich nicht ausgeliefert wird, ist das noch lange kein Problem. Zum dem wird es erst dann, wenn nach einer Reklamation und ein Zusage nichts passiert.

So genug gejammert. Hoffen wir mal, dass gleich die Zeitung von heute im Briefkasten ist.

2 Replies to “Belastbarkeit von Aussagen”

  1. Glücklicherweise funktioniert der Vertrieb der SZ in Hamburg (Einzig, dass West-HH den ersten Andruck – Redaktionsschluß 18.00 – bekommt, nervt). Doch die taz hat es geschafft es sich gründlich zu verscheissen. über ein Jahr haben wir höchstens 4-5 Ausgaben pro Woche bekommen, beschweren brachte nur eine taz vom Vortag am nächsten Tag per Post (Nichts ist älter als die Zeitung von gestern). Der Zusteller hatte dafür lustige ausreden: Im Treppenhaus würde das Licht nicht funktieren, er möchte sich ja nichts brechen, ööö
    Pech gehabt, jetzt ist die Zeit anstelle der taz.

  2. Die taz hatten wir auch mal – aber der Vetrieb lief, wie sollte es anders sein, auch über die NW. Gerade bei Überregionalen Zeitungen sind die Nachrichten durch den frühen Redaktionsschluß morgens schon nicht mehr frisch. Und zwei Ausgaben der SZ an einem Tag zu lesen, schaffe ich auch nicht.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren