Stalinistische Kräuter

Stalinistische Kräuter

Normalerweise kann ich die in der Regel doch sehr saubere Handschrift vom CHEF entziffern – jedenfalls gilt das für die kleinen Zettel, die mir am Frühstücktisch zugeschoben werden, da bei Androhung von schlechter Laune das Ansprechen meiner Wenigkeit während des morgendlichen Lesens der Zeitung verboten ist.

Mit dem Einkaufszettel für heute habe ich allerdings so meine Probleme. Was ist wohl mit „stalinistische Kräuter” gemeint? Vermutlich lässt sich damit auch noch im erbärmlichsten Gulag die Wassersuppe würzen. Sicherheitshalber habe ich dann doch den CHEF auf der Arbeit angerufen und mich aufklären lassen. Gemeint waren italienische Kräuter. Hoffentlich ist das jetzt keine Umschreibung für irgendwelche Drogen von der Mafia. Nicht dass ich nachher noch im Supermarkt verhaftet werde.

One Reply to “Stalinistische Kräuter”

  1. jaja,
    ich habe vor ein paar Tagen einen ‚Stalin’schen Salatteller‘ auf einer Werbetafel geshen – das musste ich abphotographieren… ;)

    JBJ

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren