Perfekte Unterhaltung

Perfekte Unterhaltung

Das ich regelmäßig und gerne die Süddeutsche Zeitung lese, brauch ich glaube ich nicht mehr besonders zu betonen. Es gibt aber auch Tage, an denen ich mich über die Zeitung ärger – das liegt aber weniger an politischen oder wirtschaftlichen Ansichten, die ich mit bestimmten Schreiberlingen nicht teile.

Im Grunde gibt es nur wenige Dinge in der SZ, die nicht mag. Schlampige Recherche und der Verriss einer meiner Lieblingssendung gehören dazu. Seit ein paar Woche erfreue ich mich an der Sendung „Das perfekte Dinner” auf VOX. Ich dinde sie nicht nur deshalb faszinierend, weil ich gerne koche, sondern auch, weil ich extrem neugierig bin und gerne in Wohnung anderer Leute reinschaue.

Den Verriss auf der Panoramaseite von heute fand ich daher wenig prickelnd. Vor allem aber: von Montag bis Freitag sind es ganze fünf Tage, nicht vier, wie in der SZ zu lesen war.

Liebe Redaktion, wenn ihr schon mal über Sendungen im Privatfernsehen ablästern wollt, dann nehmt euch doch die wirklich schlechten Sendungen vor. Ein Blick in die Fernsehzeitung auf das, was am Nachmittag so angeboten wird, reicht, um damit die ganze SZ zu füllen.

2 Replies to “Perfekte Unterhaltung”

  1. Lieblingssendung? Ich hoffe wegen der Wohn- und Eßzimmereinrichtungen! :-)

    Das ist doch keine Kochsendung. Mehr so eine Dokuseife. Das Konzept ist doch so gemacht, daß die Protagonisten nur übereinander herziehen und sich dann beim Zubereiten der Speisen selber blamieren. Die Rezepte will man doch nicht wirklich nachkochen, oder?

  2. So ein paar Rezepte sind ganz nett. Aber du hast recht. Mich interessieren die Wohn- und Eßzimmereinrichtungen. Bei einigen Zimmern könnte glatt das Team der nachfolgenden Sendung anrücken …

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren