Bedenklich knapp

Bedenklich knapp

Seit ein paar Tagen verfolgt mich schon eine Meldung zum Thema Wasser. Von dem weltweit vorhanden Wasser sind gerade mal drei Prozent Süßwasser und damit trinkbar. Zwei von diesen drei Prozent sind allerdings in Form von Eis gebunden. Somit beläuft sich der weltweit nutzbare Vorrat auf gerade mal ein Prozent der gesamten Wassermasse.

Das ist nicht nur bedenklich wenig, sondern auch noch ungleichmäßig verteilt. Während wir hier in Europa mit jeder Klospülung Literweise Trinkwasser vergeuden, müssen Menschen in Afrika duzende von Kilometer laufen, um an eine Quelle zu kommen. Das Wasser, was sie dort schöpfen, würde hierzulande niemand seinem Hund vorsetzten.

In dem Zusammenhang war es auch interessant zu lesen, dass große Konzerne dabei sind, weltweit die Versorgung mit Trinkwasser zu übernehmen. So wird frisches Wasser von einem Grundrecht zu einem Konsumgut – eine fatale Entwicklung, denn ohne Wasser ist kein Überleben möglich.

Es ist absehbar, dass in wenigen Jahren rund um den Globus Konflikte sich nicht mehr um Öl drehen werden, sondern um Wasser.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren