Bedenklich knapp

Seit ein paar Tagen verfolgt mich schon eine Meldung zum Thema Wasser. Von dem weltweit vorhanden Wasser sind gerade mal drei Prozent Süßwasser und damit trinkbar. Zwei von diesen drei Prozent sind allerdings in Form von Eis gebunden. Somit beläuft sich der weltweit nutzbare Vorrat auf gerade mal ein Prozent der gesamten Wassermasse.

Das ist nicht nur bedenklich wenig, sondern auch noch ungleichmäßig verteilt. Während wir hier in Europa mit jeder Klospülung Literweise Trinkwasser vergeuden, müssen Menschen in Afrika duzende von Kilometer laufen, um an eine Quelle zu kommen. Das Wasser, was sie dort schöpfen, würde hierzulande niemand seinem Hund vorsetzten.

In dem Zusammenhang war es auch interessant zu lesen, dass große Konzerne dabei sind, weltweit die Versorgung mit Trinkwasser zu übernehmen. So wird frisches Wasser von einem Grundrecht zu einem Konsumgut – eine fatale Entwicklung, denn ohne Wasser ist kein Überleben möglich.

Es ist absehbar, dass in wenigen Jahren rund um den Globus Konflikte sich nicht mehr um Öl drehen werden, sondern um Wasser.

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