Neue westfälische Webschinder

Neue westfälische Webschinder

Mangels Lokalzeitung im Abo habe ich ein kleines Informationsdefizit. Ab und an fülle ich diese Lücke mit den Brotkrummen, die ich auf der Internetseite der Neuen Westfälischen finden, was ich aus Gründen der Bequemlichkeit mit Safari mache (von einem RSS-Feed hat die NW nocht nichts gehört). Mehr oder weniger per Zufall steuerte ich gerade die Seiten mit Firefox an – dort ist zum testen meiner Seiten immer der HTML VALIDATOR aktiv.

Nicht schlecht gestaunt habe ich, als mir dieser 146 Fehler und 362 Warnung anzeigte. Vermutlich gibt es noch mehr, aber dem Validator waren das schon so viele, dass er mit der Meldung „Too many errors” auf die komplette Prüfung des Dokumentes verzichtet hat.

Unten auf der Seite steht, dass evolver media für den Internetauftritt verantwortlich ist. Vielleicht sollte ich mich da mal bewerben, denn so wie es aussieht, könnten die bei der Erstellung von validen Internetseiten noch Hilfe gebrauchen. Die größte Hürde dabei dürfte wohl sein, dass deren Webseite nicht zu erreichen ist – vielleicht schämen sie sich ja.

14 Replies to “Neue westfälische Webschinder”

  1. Jetzt geht die Seite bei mir auch wieder. Wobei sie auch damit keinen Blumtopf gewinnen… Ihre Stellenausschreibungen sollten sie auch mal überdenken – aber nun ja, ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster hängen (ist bei den schrägen Dachgeschoßfenstern auch immer sehr gefährlich).

  2. Ich erhöhe auf 146 Fehler und 444 Warnungen. Wer bietet mehr? ;)

    Die WAZ bringt es trotz (oder wegen?) eigener WEB-Abteilung und RedDot auf 57 Fehler und 1247 Warnungen.
    Man könnte ja mal ein Blog anlegen und die „schönsten“ Seiten sammeln.

  3. Hallo Freunde der Kritik,

    schön, dass Ihr so angeregt über die Qualität unserer Arbeit diskutiert. Und das meine ich wirklich so. Ich weiß nicht, wie viele von Euch ein solches Projekt bereits aus eigener Kraft über die Bühne gebracht haben. Ich weiß nur, dass es viel leichter ist, von draußen anonym zu meckern. Wer sich offen zu diskutieren traut, ist herzlich eingeladen. Und wer es wirklich besser kann, darf sich gerne einbringen. Und auch das meine ich ernst. Hier sind wir offen für alles, was uns alle weiter bringt.

    Zum zweiten, also dem politischen Teil der Debatte muss ich leider Nulltoleranz anmelden. Tatsächlich. Im wilden Osten, da wo man sich noch mit Fellen behängt. Dort haben tatsächlich 50 Leute den Mut gefunden, im Dunkel des Dschungels Arbeit zu finden und sich im Tausch gegen Lebensmittelmarken zu verdingen. Unter Hammer und Sichel schuften sie zu unmenschlichen Bedingungen. Immer die Stasi im Genick und den goldenen Westen vor Augen. Wer macht da keine Fehler?

    Spaß bei Seite. Wenn ich in 2007 von Toleranzforderern wie Euch solche platten Kommentare lesen darf, dann mache ich mir ernsthaft Sorgen. Und das hat nichts mit der inhaltlichen Kritik zu tun. Dieser stellen wir uns gerne.

    Wer also Gesprächsbedarf hat, ist willkommen.

    Es grüßt ZONO

  4. Wie beim längeren Lesen meines Blogs villeicht deutlich wird, verdien ich mein Geld als Webentwickler – unter anderem bei großen Projekten. Auf fachlicher Seiter traue ich mir daher wohl zu, ein wenig Butter aufs Kritikbrötchen schmieren zu dürfen, denn es ist durchaus möglich, auch im großen Rahmen sauber zu arbeiten. Eine andere Sache ist es natürlich, wenn der Kunde nicht bereit ist, dafür auch ordentlich zu bezahlen – und die Osis hier (Ostwestfalen), sitzen schon manchmal ziemlich auf dem Geld.

    Eine ganz andere Sache ist dann Humor und Ironie – als Rheinländer geben ich da gerne im Osten und im sehr weiten Osten gerne Nachhilfe ;-)

  5. … dann scheinst Du ja nicht viel zu tun zu haben. Wie Du siehst: Ironie und Hohn liegen sehr weit auseinander. Vielleicht sollte das Hirn schneller sein, als die Finger. Dann klappts auch mit dem Nachbarn.

  6. Oh, da spült das Mailabo ja ganz alte Sachen ins Postfach.

    Was’n das jetzt für nen Kommentar? Unternehmertum2.0? Wir bauen großen Mist, schreiben beta dran und verkaufen es für viel Geld. Kritikern wird pauschal Unwissenheit und Dummschwätzerei vorgeworfen.
    Sehr geehrter Herr ZONO, Mist ist Mist. Und Fehler sind Fehler. Die kann man nicht wegdiskutieren.
    Wenn ich bei meiner Arbeit Fehler mache, kann ich die auch nicht einfach unter den Teppich kehren und sagen das ist halt so.
    Wie würden sie denn reagieren wenn sie sich ein Auto kaufen, bei 180km/h das rechte Vorderrad abfällt und der Händler ihnen sagt, dass sie es erstmal besser machen sollen. Und überhaupt hätten sie ja gar keine Ahnung von Autos?

    Herrje, was für ein peinlicher Auftritt.

  7. Lieber Herr Ralf,

    da haben wir uns missverstanden. Allerdings wird es erlaubt sein, sich zu äußern. Schweigende Kritisierte sind sicher bequemer. Tut mir leid. so sind wir nicht. Und wir lassen uns nicht pauschal diffamieren. Weder wir uns, noch unsere Mitarbeiter. Auch nicht von Dir, geschätzter Kollege.

    Lesen. Nachdenken. Dann Schreiben. Hilft gelegentlich. Ich habe weder etwas unter den Tische kehren wollen, noch etwas in Abrede gestellt. Ich habe lediglich eine Aufforderung platziert, mit Fakten zu hantieren und in einen offenen Austaisch zu treten. Aber auch das macht Mühe und ist unbequem. Vielleicht können wir Euch in Sachen Diskussionskultur ein wenig auf den neusten Stand heben.

    Beste Grüße!
    Zono

  8. Fakten bedeutet also alle 146 Fehler und 444 Warnungen einzeln und en detail aufzuführen?
    Das die Webseite nicht valide ist, ist an sich schon ein Faktum. Das sie laut W3C aktuell 204 Fehler (680 Warnungen) hat, ist ebenfalls ein Faktum.

    Davon mal abgesehen hat das arrogante und unhöfliche Geseife von Zono mit Sicherheit nichts mit Diskussionskultur zu tun. Was der Herr da jemanden anderes vermitteln möchte, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich handelt es sich noch nicht einmal umeinen Mitarbeiter von evolver. Denn solche Kommentare sind geradezu Geschäftsschädigend.

    Punkt. Ende.

  9. …dann zitiere ich mal den großen Meister selbst: Es hilft manchmal, ein bisschen beschränkt zu sein. In Sachen Definition empfehle ich ebenfalls den Blick in Deinen eigenen Blog. Du willst keine Diskussion, Du willst motzen. Ich denke, dies ist das Problem. Wenn man grundsätzlich Dinge nicht verstehen will, kann die andere Seite tun, was Sie will. Wenn es mir so egal wäre, dann hätte ich auf Eure Kommentare gar nicht reagieren müssen, oder? Ich denke, ein bisschen Logik wäre angebracht. Unhöflich seift hier nur einer. Beste Grüße!

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren