Heult doch!

Heult doch!

Jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen, bzw. die Zeitschrift MAX sich großzügig und kostenlos aus dem Bilderpool von flickr bedient hat, wird wieder rumgeheult. Ganz ehrlich Leute, dass seid ihr doch selber schuld!

Wofür den gibt es die „Terms of Service”? Wer die einfach nur wegklickt, dem ist einfach nicht zu helfen! Unterschreibt ihr etwa auch sonst alles, was euch vorgelegt wird, ohne es durchzulesen?

Gut, im realen Leben heißen Geschäftsbedingungen nicht ohne Grund „ Kleingedrucktes” – aber es lohnt die Mühe, vor dem Setzten der Unterschrift die AGB´s mal durchzulesen.

Im Zusammenhang mit den öffentlichen Bilder bei flickr (Yhaoo!) ist zu lesen:

you grant Yahoo! the following worldwide, royalty-free and non-exclusive license(s), as applicable

und:

With respect to Content you submit or make available for inclusion on publicly accessible areas of Yahoo! Groups, the license to use, distribute, reproduce, modify, adapt, publicly perform and publicly display such Content on the Service solely for the purposes of providing and promoting the specific Yahoo! Group to which such Content was submitted or made available.

So dürfen unter anderem öffentliche Bilder von Yahoo! unentgeltlich zu Werbezwecken verwendet werden. Wenn also Bilder in der MAX erscheinen, weil Yahoo! damit Werbung macht, dann ist dies durch die Anerkennung der TOS abgedeckt – zumindest lese ich das draus.

Mir waren die Dienste von flickr noch nie geheuer – das war auch einer der Gründe, warum ich letztes Jahr im Herbst angefangen habe, das WordPress-Plugin myGallery zu schreiben.

[via: Martina Kausch]

10 Replies to “Heult doch!”

  1. Hinzu kommt auch noch, das der Flickr Service fürchterlich langsame Antwortzeiten hat, die jeder MickyMaus Provider lockerst unterbietet und einfach nur chaotisch organisiert ist.

    Laß mal, Dein PlugIn ist töffte… :)

  2. Hmm.. das mit MyGallery ist eine Idee! ;) Mal sehen, vielleicht bekomme ich es ja jetzt endlich zum Laufen! ;) Nobbi war vor einiger Zeit daran gescheitert, es bei mir zu installieren.

    Aber letztendlich scheint die Problematik überall zu bestehen: Inwieweit Content „drittverwertet“ werden kann und darf. Und – inwiefern die ToU einiger Plattformen hier überhaupt ihre Gültigkeit haben, da anzunehmen ist, dass nur ein geringer Prozentsatz der deutschsprechenden Internetuser überhaupt dazu in der Lage ist, die Klausel nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich zu verstehen.

  3. mir reicht flickr. dann sollen sie doch meine fotos in der werbung verwenden. aber ich glaube, ich schreibe denen mal ne mail, wenn sie mein foto verwenden, sollen sie mir bescheid sagen, ich will das miterleben ;)

  4. mal ne frage: wie passt das denn zu der möglichkeit seine fotos durch die cc’s zu schüzen? ich hab all meinen fotos die passende lizens gegeben, nachdem sie nicht kommerziell genutzt werden dürfen.

  5. jaja, das liebe kleingedrückte … :-P

    ich bin schon wieder am überlegen die fette coppermine gegen das mygallery zu tauschen. *unentschlossensei* :roll:

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren