Sommernachtstraum

Ein weißer Sandstrand unter Palmen, tiefblaues Meer und azurblauer Himmel. Mit nackten Füßen schlendere ich zum Wasser. Aus der Ferne ertönt eine Stimme. Aufwachen! Aufwachen, du kommst zu spät!

Verdammt, ich habe den Wecker nicht gehört, habe verschlafe. Ein halbe Stunde Zeit fehlt mir. Die Bahn werde ich niemals bekommen, ich habe sie längst verpasst. Trotz einer kühlen Morgenbrise der erste Schweißausbruch. Zu spät kommen, zu spät im Büro sein – Ärger mit dem Chef.

Der Magen verkrampft sich, vom Frühstück bekomme ich nichts runter. Das bestellte Taxi müsste jeden Moment da sein. An der Tür. Es klingelt.

Erneut wach ich auf, schau auf den Wecker, dreh mich wieder um. Arbeitslos. Ich kann nicht zu spät kommen, aber ich verpasse trotzdem alles.

Kommentar verfassen